CD Preview !
Dezember 2007 / Januar 2008


Belenos - Chemins de Souffrance
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Celtic Black Metal / Pagan Metal
07.12.2007
Northern Silence Poductions
06.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Belenos stammen aus Frankreich, genauer gesagt aus der Bretagne das Ein-Mann-Projekt von Loïc Cellier ist keineswegs eine neue Band. Gegründet anno 1995 steht ab dem 7. Dezember das nunmehr fünfte Studioalbum bei eurem Händler des Vertrauens.

Betitelt mit „Chemins de Souffrance“ (frei übersetzt: Weges des Schmerzes) fällt das Cover auch dementsprechend aus. Eine Feuerwand verschlingt Waffen und man erkennt noch einen Schädel mit Kettenhemd, der soeben verbannt ist.

Belenos spielen Pagan/Celtic Black Metal, so findet man satanischen Inhalt eher spärlich in den Texten, denn Belenos ist der Gott der Sonne und warmen Quellen, die Krankheit heilen. Das aktuelle Album ist in zwei Chapter unterteilt, nummero uno lautet „Allégorie d'une Souffrance“ („Allegorie eines Schmerzes“) und ist das neu eingespielte dritte Demo aus dem Jahre 1998.

Nummero Due ist mit „Les Chemins de la Mort“ (Die Wege des Todes) betitelt und enthält brandneue Songs die 2007 erst entstanden sind. Daran ist auch zu erkennen, dass es In den Songtexten eher um keltische Mythen, Druiden und dem eigentlichen Leben geht.

Sehr erstaunlich ist, da zwischen dem fast 10 Jahre liegen, dass die Kompositionen gut miteinander harmonieren und sich nicht sehr unterscheiden. Diese Tatsache wird für viel der erste Negativpunkt sein, aufgrund sehr stagnierendem, musikalischen Fortschritt, doch Fans der Band werden es zu schätzen wissen, dass es keine Überraschungen gibt, zumal alle Songs qualitativ auf hohem Niveau gehalten sind.

Hervorstechend sind die kalten, gellenden Gitarrenleads, die beim 98iger Demo eher technisch und komplex gehalten sind. Dagegen fallen diese auf den diesjährigen Kompositionen geradlinige rund voluminöser aus. Das ist wohl der der einzige richtig erkennbare musikalische Unterschied auf „Chemins de Souffrance“.

Ansonsten baut Loïc Cellier sehr viele Breaks und Tempowechsel in seine Songs ein, so wechseln vereinzelt Blastspeed Passagen sich mit treibenden Doublebass Sequenzen ab, abgelöst werden Diese durch schleppende Midtempo Parts. Auch der Gesang fällt ebenso Abwechslungsreich aus. Neben einem Black Metal typischen giftigen Keifen, fallen vor allem die klaren erhabenen Gesangpassagen auf, die neben den Gitarren - Parts dann dominieren.

Abschließen ist nieder zu schreiben, dass Belenos eine eigene Interpretation des Pagan Metals zelebriert, dieses seit Jahren und mit gleichbleibendem Niveau und Qualität ohne sich auf Trends oder den „Mainstream“ einzulassen – nicht die schlechteste Art seinen eigenen Stil zu erhalten und das ist in diesem Fall sehr gut gelungen.

Fazit: Belenos From Brittany Celebrate The same Unique Sound, Proudly & Strong As Always!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Häive - Mieli Maasa
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Wistful Finnish Heathen Metal /Folk Pagan Metal
07.12.2007
Northern Silence Poductions
06.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Einige Wochen sind seit der Veröffentlichung der 3-Way Split CD von Wyrd, Häive und Kehrä vergangen, nun steht mit „Mieli Maassa“ die Veröffentlichung des ersten richtige Referenzwerkes von Häive an, die zuvor nur 3 Demos veröffentlichten.

Das Cover zeigt ein Boot an einem See in den finnischen Wäldern, die Sonne steht schon tief und die Farben schimmern im abendlichen Licht.

Die Idee von Varjosielu, dem einzigen Mitglied von Häive war es nie hochplierten und kristallklaren, kurz massenkompatiblen Sound für den Mainstream zu machen, sondern rohen ungeschliffenen und primitiven Metal mit Folklore Elementen aus der finnischen Heimat zu kreieren.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Sound leicht dumpf und verschwommen klingt. Dadurch klingen aber die Gitarrenriffs mächtig und bedrohlich, so als ob der Nebel in den frühen Morgenstunden über die Finnischen Seen und Wälder zieht. Der Gesang ist bösartig und düster, als ob uns Varjosielu davor warnen möchte die nordischen Frieden zu stören.

Aber auch klare, fast heidnische Gesangspassagen sind auf „Mieli Maassa“ zu finden. Diese klingen wie musikalische Erzählungen oder Weisheiten aus früheren siegreichen Tagen in Finnland. Dazu gesellen sich noch traditionelle Instrumente wie eine handgemachte kantele, aber auch akustische Gitarren und eine Piano kommen zum Einsatz und unterstreichen damit die folkloritischen Ansatz in den Kompositionen.

Das Tempo der Songs ist langsam und mahlend als ob eine Horde nordischer Krieger mit voller Inbrunst in die Schlacht zieht. Die Songtexte sind in der finnischen Landessprache geschrieben und klingen für einen „Normaleuropäer“ etwas ungewohnt.

Entstanden ist „Mieli Maassa“ im ersten Halbjahr 2007 im „Shaodows Lair“ und im Variot Audio Studio in Finnland.

In Häive steckt eine Menge Potenzial, denn Varjosielu schafft es melancholische Momente über die Schönheit der Finnischen Landstriche, aber auch das raue und ungestüme Wesen in Skandinavien in seinen Kompositionen in Einklang zu bringen.

Fazit: Häive Plays Pagan Hearted Metal Inspired By The Finnish Nature & Cultural Heritage!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



The Wandering Midget - I Am The Gate (Mini CD)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Wistful Finnish Heathen Metal /Folk Pagan Metal
07.12.2007
NSP - Eyes Like Snow
06.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Samuel Wormius und Jonathan Sprenger fangen Ende 2005 an, auf den „alten und dunklen Pfaden“ des Doom Metals zu wandeln, so wie Ihn die Alten Helden zelebriert haben. Unterstützt wurden die Beiden nach einiger Zeit von Thomas Grenier.

Natürlich wurde dem „verhängnisvollen“ (engl. Doom) musikalischen Projekt auch einen Namen gegeben – The Wandering Midget. Die aktuelle Scheibe der drei Finnen ziert eine fast nackte weibliche Person mit ausgebreiteten Armen und einer Art Tintenfischkopf. Titel des doomigen Opus lautet „I am The Gate“.

Darauf sind 7 Tracks enthalten - Die ersten 5 sind das 2006er Demo „First Encounter“ die letzten beiden vom diesjährigen „I am The Gate“ Demo. Im Hause der „Augen wie Schnee“ wurden dann fix die Demos zusammengefügt, und den Titel vom letzten Demo übernommen und somit entstand eine Mini CD mit sagenhaften 54 Minuten Spielzeit.

Musikalisch ist natürlich kein Frohsinn zu erwarten, düster brodelnde Gitarrenriffs ebnen den Weg für den Bass der sich ohne Umwege tief in die Magengegend bohrt. Angereichert mit einem präzisen, aber etwas scheppernden Schlagzeug beginnen die Kompositionen immer voluminöser zu werden, um in einem verhängnisvollen, fast 18 Minuten langen Epos zu enden.

Einziger Lichtblick in dem verhängnisvollen Musikwerk ist der Gesang, hell und klar wie ein Schweif scheint sich dieser über die dunklen musikalischen Ausführungen zu legen. Verfeinert wurden die Kompositionen an einigen Stellen mit einer Hand voll Death Metal Vocals und Glockenschlägen die klingen als ob einer der Jungs mit einem Hammer den Amboss bearbeitet.

Insgesamt eine düsteres Machwerk von "The Wandering Midget“, für labile Personen nicht zu Empfehlen, da eine Heilung auszuschließen ist, ansonsten qualitative ein anständiges Album, das potenzial für weiter Verhängnisvolle Ausführungen lässt.

Fazit: The Wandering Midget Move through The Gate Into the Old And Obscure Paths Of Doom!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Gaslicker - Gaslicker EP
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Alternative / Hard'n'Roll
12.12.2007
Finest Noise
07.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Gaslicker" erhob sich im Sommer 2006 wie Phönix aus der Asche der damaligen Rockaholics. In neuer Besetzung brauchte die Band nur kurze Zeit um neue Songs zu schreiben und direkt mit einer Vielzahl von Gigs auf die Bühnen zu klettern. Gut ein halbes Jahr nach Bandgründung blicken "Gaslicker" auf Konzerte mit u.a. PeterPanSpeedrock oder Bettie Ford zurück. Die kalten Wintertage verbrachten "Gaslicker" im Studio und sind nun mit ihrer ersten 4-Track-EP am Start. In erster Linie versteht sich Gaslicker als Liveband, die schon in der Vergangenheit Liveerfahrungen mit Bands wie den Backyardbabies, Psychopunch oder Voice of a generation sammeln durfte. Somit sind "Gaslicker" bestens für die Zukunft gerüstet, der eingefleischte RocknRoller sollte die Jungs auf jeden Fall im Auge behalten...

Gestartet wird mit dem Song "What Will Be" - mit einem schön tief aus dem Rachen hoch geholten Rotzer, der anschließend auf den Asphalt gespuckt wird. Die mitgröhltaugliche Musik der fünf Wormser bringt aufjedenfall Fun und Partylaune. Sollte in keinem CD Regal fehlen. Somit warten wir gespannt auf nen Album der Wormser Jungs.



Punk'd Royal - Bellyfeel
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Indie Rock
12.12.2007
Finest Noise
07.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Punk'd Royal" aus Düsseldorf spielen seit 3 Jahren zusammen in der selben Besetzung. Bestehend aus den Mitgliedern Matthias Stamm (Drums, Backings), Niklas Mallmann (Bass, Backing) und Aljoscha "Ali" Mallmann (Gitarre, Vocals). Auf der Bühne steht zusätzlich ein Synthesizer, der von den Musikern im Wechsel gequält wird.

Die Band bezeichnet die Musik von einer Mischung aus Indie, Garage, Rock, Punk und Electro (neuere Songs) und können sich schwer einordnen, aber scheinbar gefällt's den Leuten. Geplant war ja zuerst eine EP zu produzieren, jedoch zogen sich die Jungs kurz vor dem Mischtermin zurück und entschieden sich ein Album zu schreiben. Alijoscha Mallmann's Worte dazu: "Wir waren nicht fertig, die Songs waren nicht gut genug und das ganze war uns viel zu viel wert, als das wir es überstürzen können". So entstanden 12 Songs, anstatt 6 Songs. Diese Entscheidung der Jungs war gut, denn dieses Album ist wahrlich gut gelungen und bringt Partystimmung.



Impaled - The Last Gasp
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal / Grind
30.11.2007
SureShotWorx
07.12.2007
DAWN DJ Grendel

Kritik: Es ist nicht länger ein Krieg, es ist kaltblütiger Mord! Mit diesen Worten empfangen euch IMPALED auf Ihrer neuen CD "THE LAST GASP". Kommt schon das Cover mit einem eindeutigen Hang zum Fleischerladen auf einen zu, so ist es nicht verwunderlich das diese Jungs aus Oakland, Kalifornien abgehen wie Schmidts berühmte Katze. Nur, hat es hier die Katze schon im Vorfeld in den Hechsler getrieben und in Teilen auf das Albumcover gebannt. Viel Spass beim Puzzeln. Longplayer Nummer 4 "THE LAST GASP" geht voll in die Fresse. Growlende Gesangseinlagen im Wechsel mit normaler Stimme drücken einem schon die Fahrkarte in die Hand wo es hin geht! Melodiöse, wuchtige Soundbögen, gemischt mit Thrashriffs und ein treibendes Schlagzeug sind der Zug der Euch zu IMPALED`s "THE LAST GASP" näher bringen. Böse, fies und krachend geht das Album zur Sache und lässt kein Auge trocken. Blood, gore and violence. The ill will too kill the good will. That´s it! Impaled



Malummeh - Revival
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Hardcore / Metal
30.11.2007
SureShotWorx
07.12.2007
DAWN DJ Grendel

Kritik: Finnischer Debütsturm unter dem Namen REVIVAL. Wer sich nach dem Zottelnwaschen den Föhn sparen will und den CO2 Ausstoss senken, der lege kurz nach dem Mähneduschen doch einfach MALUMMEH ein. Lautstärke auf Anschlagende und vor die Boxen geklemmt. Die fünf Finnen schieben mächtig an und knallen einem das volle Pfund um die Ohren. Eine geile Mischung aus Hardcore und melodiösem Riffing das einem den Metalhead von den Schultern blastet.

Man soll nicht glauben das MALUMMEH erst seit 2005 besteht. Die Band geht professionell und rigide zur Sache in Sachen Metal. Ein Gitarrengewitter bei dem das Schlagzeug manchmal Mühe hat sich zu behaupten und das ganze wird vom Shouter supersatt dominiert. Riffing, Melodiebögen und ein gehöriger Kick in die Zähne machen das Debüt Album von MALUMMEH zu einer sauberen Sache zum abbangen, moshpitgestalten und natürlich zum Haare trocknen. Also Propeller an und eingepfiffen was sich REVIVAL nennt. Die vollamtliche Dröhnung ohne THC gehalt!



Lord Bishop Rocks - Dirty James
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Voodoo-Funk Rock'n'Roll
12.12.2007
Finest Noise
10.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Die Karriere des Zwei-Meter-Mannes beginnt 1991 in New York und er nimmt kein Blatt vor den Mund. Seine Musik beschreibt er als "Sex Rock: Heavy Rock mit Funk-Elementen und Einflüssen von Isaac Hayes oder Curtis Mayfield". Seine Texte handeln von Drogen, expliziten Liebesbotschaften und Politik.

Die fünf Grundgedanken seiner Musik erläutert er auf seiner bunt gestalteten Webseite. Erstens: Politiker sind der Abschaum der Menschheit. Zweitens: Das Musikbusiness steht am Abgrund, weil es viel zu wenig Indie-Radiosender gibt. Drittens: Die Welt ist ein vielfältiger Ort. Lernt die Unterschiede kennen und lieben. Viertens: Sex bis zum Abwinken. Fünftens: Habt keine Angst, euren Weg zu gehen und eure Meinung zu äußern.


Ein paar Sachen, die man über Lord Bishop und seine Gefühle für die Menschen und die Welt wissen sollte:
1. Politiker sind der Abschaum der Welt. Sie sind Bakterien. Wir brauchen eine weltweite Revolution, packen diese Motherfucker auf eine Insel und lassen sie sich anlügen, bis sie sich gegenseitig umbringen.

2. Das Music Business bleibt beschissen, solange wir diese sterilen Radiosender haben, welche entscheiden, was die Massen hören sollen. Wir brauchen mehr unabhängige Radiosender weltweit. Das ist auch eine meiner Missionen: freie Sender aufzubauen und zu promoten, auf denen man alles von Miles Davis bis Metallica in einer Stunde hören kann.

3. An die engstirnigen Leute: Macht eure beschissenen Augen auf! Da draußen ist eine reale Welt mit Menschen aus allen möglichen Reeligionen und ethnischen Hintergründen! Lernt, eure Nachbarn zu lieben und zu achten, und wenn sie anders denken als ihr, dann seid gespannt! Macht sie nicht fertig! Von einem anderen Planeten zu sein, ist schwierig, und ich sollte das wissen!

4. Menschen, die (außer wegen ihres religiösen Glaubens) keine Mösen lecken oder Schwänze lutschen, sollten verbannt werden! Es gibt nichts besseres als die warmen Lippen einer Frau, die meinen Schwanz küssen, und meine große, delikate Zunge, versenkt in eine Vagina.

5. Habt keine Angst, Euren Weg zu gehen, je höher das Risiko, um so größer der Lohn. Und wie mein großartiger Freund Ralf Willis sagt: "Sei vorsichtig mit deinen Bitten, sie könnten erfüllt werden!"



The Dope - Deaf And Blind But With A Smile
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Indie Rock
12.12.2007
Finest Noise
10.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik (Finest Noise): Rau, ehrlich und unglaublich kreativ. So lässt sich das neue "The Dope Album" wohl am besten beschreiben. Die zwei Mann Band aus Landshut im tiefsten Niederbayern pachtet den Druck für sich und schreibt gleichzeitig umwerfende Songs, die jedes Indieherz höher schlagen lassen. Mit ihrem Labeldebut "Time To" haben "The Dope" schon einiges gerissen (Härte, Melodie, Synthies und viel Talent), aber nun ist er da, der erste Longplayer der beiden Indiegötter aus Niederbayern. Spätestens ab der Single "Passion Brain" weht es dem Hörer angenehm um die Ohren und die Tanzfläche rückt näher. Mit Songs wie "Miss Marvelous" manifestiert Mastermind Rudi Maier seine Fähigkeit als Songwriter auf eindrucksvolle Art und Weise - durch das Album weht auch wieder ein Hauch Ironie, die sich natürlich nicht zuletzt im Albumtitel wiederfindet. "Deaf And Blind But With A Smile" ist für Rudi auch ein Neustart, mit seinem neuen Drummer Franz Neugebauer verzog er sich im September 2007 ins Studio und kam erst wieder heraus, als klar war, dass das Album so steht, wie es stehen muss, damit es dem Ruf der Band gerecht wird. Es ist wieder nur ein Schlagzeug und Gitarre, es sind wieder nur zwei Musiker, aber es wieder mehr als man beim ersten Hören verarbeiten kann.



The Strange Lane - Promo
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Indie/Punk/Rock
2006
von der Band persönlich
10.12.2007
DAWN DJ Metatron

Kritik: THE STRANGE LANE, das sind 4 Jungs aus Landau, alle mitten in den 20ern. Die Herren Mario Grischy (guitar, vocals), Pyrwan Becker (guitar), Jochen Krebs (bass) und Thomas Traub (drums) starteten 2004 mit ihrem bis heute gebliebenen Mix aus Indi-Rock, Grunge und (Post) Punk, dem eine gehörige Portion Brit-Rock der Marke MY CHEMICAL ROMANCE untergemischt wird.

Das mir hier vorliegende, unbetitelte, Album der Jungs aus Rheinland-Pfalz schwenkt so auch von Song zu Song in unterschiedliche Richtungen. So startet man zum Beispiel mit "Paralysed" schwungvoll, rockig und leicht popig angehaucht. Ich meine sogar eine Prise PLACEBO heraushören zu können. Mit "In A Land Of Planty" erinnern die Jungs mich dann am ehesten an die Eingangs erwähnten MY CHEMICAL ROMANCE. Ein durchaus flotter Rocksong mit deutlich britischer Prägung. "The Crimson Rose" ist der erste ruhigere Song. Zu Beginn erinnert das ganze musikalisch ein wenig an ALICE IN CHAINS, bekommt durch den Gesang aber einen eigenen Touch. Beim Song "Hysteria" legen die vier dann wieder einen Gang zu und servieren einen Midtempo-Song der wieder deutlicher nach bekannten Bands aus Britanien klingt. Mit "Times Of Haste" geht man diesen Weg dann weiter. Ein Song mit deutlich britischem Touch und einer Prise 70s Punk. Zum Abschluss gibt es mit "In A Cage" einen Song, der wieder ruhig beginnt, sich dann aber in einen gefühlvollen Rock-Song entwickelt und mein persänliches Highlight darstellt, da die Band hier für meinen Geschmack am eigenständigsten klingt.

Mein persönliches Fazit:
THE STRANGE LANE sind eine Band, die man im Auge behalten sollte wenn man etwas mit britischer Rock-/Punkmusik anfangen kann. Fans von harten Metal-Klängen sind hier definitiv an der falschen Adresse. Wer jedoch auf PLACEBO, THE CLASH oder MY CHEMICAL ROMANCE steht, der sollte den 4 Jungs aus Landau durchaus mal sein Ohr leihen. Ich persönliche bin durchaus angetan, wenn auch noch nicht vollkommen überzeugt. Darum gibt es von mir gute 6 von 10 Punkten.



Roger Chapman - One More Time For Peace
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Rock
16.04.2007
King.ink
11.12.2007
DAWN DJ Grendel

Kritik: Mister Roger Chapman´s neuestes Werk heisst ONE MORE TIME FOR PEACE. Der Silberling kommt in feinstem Schwarz daher und trägt seinen Titel aus einzelnen, wie es scheint, ausgeschnittenen Buchstaben zur Schau auf der Front. Das Inlay wird verziert von Roger Chapmans Konterfei und der Auflistung der beteiligten Musiker. Seit 1967 ist Roger Chapman als Musiker in verschiedenen Rockformationen wie der Band Family und ab 1978 als Solokünstler unterwegs. Bis heute hat er verschiedene Projekte neben seiner Solokarriere begleitet. Am bekanntesten ist wohl immer noch die Zusammenarbeit mit Mike Oldfield auf dessen Album Crises zum Song Shadow On The Wall.

Das Album "ONE MORE TIME FOR PEACE" handelt von den Irrungen und Wirrungen des Lebens die jedem wohl passieren in seinem. Ob Heimkehrer in die Heimat oder das Gebet eines sterbenden Mannes, der sich mit seinem prophezeiten Tod abfindet und nur noch einmal sein Frühstück geniessen will. Dies Album verpackt das pure Leben in den typisch groovigen Stil von Rockmusik den Roger Chapman pflegt. Seine markante Stimme trägt ein weiteres dazu bei, das das Album sich in den Gehörgang schmeichelt und einen nicht mehr los lässt. Man muss nicht unbedingt ein Fan von Roger Chapman sein um sich einzugestehen, dass das neue Album von Chappo eine saugute Rockscheibe geworden ist. Weder überladen und doch ein perfektes Stück Rockmusik. Wer seiner Rockmusik Sammlung ein weiteres Prunkstück an beseelter Musik zukommen lassen möchte, der sollte sich schleunigst zu dem CD Laden seines Vertrauens aufmachen und den Silberling "ONE MORE TIME FOR PEACE" erstehen.

Roger "Chappo" Chapman (* 8. April 1942), mit vollem Namen Roger Maxwell Chapman, ist ein britischer Rocksänger, der als Sänger der Band Family und später auch als Solist bekannt wurde. Charakteristisch sind seine vulgäre Ausdrucksweise und eine Stimme, die bösen Zungen zufolge an Ziegenmeckern erinnere.



Pain Principle - Waiting For The Flies
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
30.11.2007
SureShotWorx
13.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Pain Principle" aus Orlando wurde 1993 von Sänger Kevin "Bull" Bullock und Gitarrist John Sutton gegründet. Später kam Drummer Mike Mazzonetto hinzu und das Fundament war geschaffen. Nach einigen Demos "Live With It" (1993), "Until Someone Loses an Eye" (1996) und Pain Principle (2003) nun das neue Werk "Waiting For The Flies".

Nach einem kurzen groovigem Intro, gibt es neun mal ordentlich was auf die Mütze. "Waiting For The Flies" - gnadenlose Riffs und ordentlicher Druck alles niederzuwalzen was sich ihm in die Queere stellt. Die Gitarren schrammeln erbarmungslos und die Drums hacken alles kurz und klein, während Kevin "Bull" Bullock an den Vocals in einer Art und Weise shoutet. Das Riffing fällt ausgesprochen hochwertig aus, mal melodisch, im nächsten Moment sehr rhythmisch vorgetragen, kämpft es sich oft zu thrashiger Raffinesse und ist zusammenfassend als druckvoll-treibend gut umschrieben.



Scarpoint - The Silence We Deserve
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Thrash- Death Metal / Hardcore
30.11.2007
SureShotWorx
13.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Gegründet wurde "Scarpoint" im Jahre 1999. Aber, ist es nun Thrash Metal, Death Metal oder Metalcore was der Fünfer aus Schweden (Stockholm) hier bietet? Egal! Es gibt hier ne ordentliche Portion auf die Mütze. Lange hat's gedauert etwas von den Jungs zu hören.

Nach einem düsteren Intro geht’s erstmal natürlich einerseits schön wuchtig und aggressiv, andererseits äußerst melodisch zu Werke. "Scarpoint" bieten alles in der Genrerichtung: Heftiges, wütendes Geballer, treibende Grooves, fette Gitarrenriffs sowie brutale Shouts. Hier mal ein Thrash-Riff, dort mal halbakustisches Geplänkel. Produziert wurde übrigens von Daniel Bergstrand (IN FLAMES, MESHUGGAH).

Ich für meinen Teil finde diese Scheibe megageil und kann nur sagen "Hört euch das Ding unbedingt an und entscheidet!"



Dead To This World - First Strike For Spiritual Renewance
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Speed / Thrash / Black Metal
04.01.2008
SureShotWorx
17.12.2007
DAWN DJ Metatron

Kritik: Wenn eine Band im Jahr 2002 gegründet wurde und erst jetzt, 5 Jahre später, ihr Debüt-Album vorlegt, so erscheint das schon ein wenig merkwürdig. Wenn man dann liest, dass erst 3 Jahre nach Bandgründung das erste 3-Track-Demo vorlag, das in einer Auflage von 150 Stück im Underground verteilt wurde, aber nie öffentlich verkauft wurde, klingt es umso verwunderlicher. Fragen kommen auf. Waren die Musiker so schlecht, dass sie erst ein wenig üben mussten? War das Material so grausam, dass kein Label es haben wollte? Wenn man dann etwas genauer hinschaut, liest man, dass die betreffende Band aus dem norwegischen Bergen stammt und man bekommt eine leichte Ahnung, warum Veröffentlichungen nur so schleppend erscheinen...es handelt sich um eine Band, die als Solo-Projekt eines in der Szene bekannten Musikers gedacht war. Von derlei Projekten gibt es ja gerade in Norwegen nicht gerade wenige, warum hier also genauer hinschauen? Nun...

Bei DEAD TO THIS WORLD handelt es sich um das Solo-Projekt eines Mannes, der in der Szene als Iscariah bekannt ist. Und dieser Mann spielt/spielte u.a. in Bands wie NECROPHAGIA und bei den Black-Metal-Giganten von IMMORTAL. Keine schlechte Visitenkarte. Zusammen mit dem Drummer Kvitrafn, der u.a. bei WARDRUNA und ehemals bei GORGOROTH die Felle verdrosch, nahm Iscariah nun das Debüt von DEAD TO THIS WORLD auf. "First Strike For Spiritual Renewance" ist ein thraschiges Old-School Album mit blackmetallischen Einflüssen geworden und erscheint jetzt dieser Tage über Dark Essence Records.

In 9 Songs huldigen DEAD TO THIS WORLD dem Old-School Black-Trash und ihren Vorbildern Bathory, Sodom, Celtic Frost, Motörhead, Kreator, Darkthrone, Slayer, Burzum und anderen und vermischen all diese Einflüsse zu einem teuflischen Gebräu das überraschend gut ins Ohr geht. "First Strike For Spiritual Renewance" ist sicherlich nichts für Fans von hochtechnischer Metal-Mucke, aber wer mit den genannten Einflüssen etwas anzufangen weiss, sollte hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

DEAD TO THIS WORLD haben mich mit diesem Album sehr positiv überrascht und daher gibt es von mir gute 7,5 von 10 Punkten. Daumen hoch!



Jan Dorn - ...unter den Nadelbäumen
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Gothik Rock
31.05.2007
von der Band persönlich
18.12.2007
DAWN DJ Grendel

Kritik: Berlin hat neue schwarze Falter in seiner Musikszene. JAN DORN! Jan Dorn bringt mit seiner 6 Track CD UNTER DEN NADELBÄUMEN schwärzestes deutschsprachiges Textgut mit wundervollem Lärm in Einklang. Lubi, Friedemann, Gärtner und Debo geben der schwarzen Rockkunst noch einen tritt, der sie tiefer in die Finsternis treibt und Abgründe der menschlichen Seele aufzählt. Ob eine Homagé an missliebige Neider wie "MEIN FEIND" oder "PRINZ & RIESE" ein Song über Kindermissbrauch aus der Sicht des Opfers! Ein neuer schwarzer Stern erklimmt "UNTER DEN NADELBÄUMEN" hervor das dunkle Firmament. Jan Dorn



Infuneral - Sepulchral Monument
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
19.10.2007
Iron Fist Production
19.12.2007
DAWN DJ Enigma

Kritik: Infuneral kommen aus Järfallä in Schweden und das finstere Quartett hat sich wie die bekannteren Kollegen von der Panzerdivison dem kompromisslosen schwarzen Stahl verschrieben. Nach der Gründung im Jahre 2002 sind 3 Demos veröffentlicht worden und nun knallen uns die Schweden mit „Sepulchral Monument“ das erste Langeisen um die Ohren.

Das Cover zeigt eine gezeichnete Interpretation eines Baphomets auf sandigem Hintergrund, eingerahmt von allen 4 Seiten Band-Schriftzug.

Betrachtet man die Tracklist, wird der genaue Betrachter feststellen, dass auf „Sepulchral Monument“ die Kompletten letzten beiden 3 Track Demos enthalten sind, plus 4 neue Songs. So bekommt man auch gleich einen recht guten Eindruck über die gesamte Schaffensphase der Band mit Ausnahme zum ersten Demo.

Nun zum musikalischen Teil. Nach dem ersten Hördurchgang ist festzuhalten, das Infuneral zwar ähnlich kompromisslos zu werke gehen wie die Landsleute von Marduk. Jedoch fallen die Kompositionen nicht ganz so vehement und brutal aus. Einige Songs erinnern ein wenig an Dissection´s Storm Of The Lights Bane Zeiten, unter ein kaltes Highspeed – Grundgerüst werden einfache Gitarrenleads gelegt, die den Songs dann einen feinen erhabenen, majestätischen Anstrich verleihen ohne an Härte einzubüßen.

Wird das Tempo dann gedrosselt, tritt der tiefe, bösartige Gesang von Grave in den Vordergrund, das präzises Schlagzeug treibt die rauen und fetten Gitarren voran und der treibende Rhythmus bleibt sofort im Gehörgang hängen.

Insgesamt war ich positiv überrascht von „Sepulchral Monument“ und wen Infuneral konsequent weiter arbeiten und hier und da noch eine wenig mehr Eigenständigkeit mit ins Songwriting und Komponieren einfließen lassen, wird das nächste Album mit Sicherheit noch besser ausfallen. Der musikalische Grundstein ist nun gelegt, warten wir die nächsten schwarzen Kompositionen aus dem Hause Infuneral ab.

Fazit: Infernals First Album isn´t a Sepulchral Monument, it’s a first Sign of a infernal Black Journey!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Nifelheim - Envoy Of Lucifer
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
30.11.2007
SureShotWorx
19.12.2007
DAWN DJ Enigma

Kritik: 7 Jahre lang war der Nebel in der Nifelheim´schen Nebelwelt wohl so dick das absolut nichts nach außen gelangen konnte. So war im Hause der Schweden Zeit etwas bösartiges, vor Pech und Schwefel nur so strotzendes, zu kreieren.

Am 30. November diesen Jahres lichteten sich die Nebel von Nifelheim, der hauch von Pest und Schwefel durchdrang die Nebelwände - „Envoy of Lucifer“ erschien. Die Gesandten von Luzifer knechten erneut die Menschheit mit thrashigem, schwarzem Stahl. So zeigt das Cover der neuen Scheibe den Sensenmann in einem übergroßen Feuerschlund.

So lobet den gehörnten, und höret das Werk – ehrfürchtig zitternd und das böse erwartend drücke ich die Playtaste… jaaaaaaaaaa! Nichts Neues bei Nifelheim! Die letzten Jahre sind scheinbar ohne Folgen an den Schweden vorbeigezogen, die zum Quintett mutierten Nifelheim spielen anno 2007 noch immer ihren „Cult Black Metal“.

Wer Nifelheim kennt weiß was auf ihn zukommt, Nietenbehangener kultiger Black Metal der ersten Stunde, abgedrehte völlige kranke Vocals, angereichert mit so manchem klassischem Heavy Metal Riff. Das Klangbild an sich kann man am ehesten als Black Metal meets Venom mit einem Schuss Celtic Frost beschreiben.

Da geben sich abgefahrene und total überdrehte Gitarrensounds, die sich im Gehör festhämmern, ein unbarmherziger Bass und ein giftiges Schlagzeug die Klinke in die Hand. Garniert mit einem rotzigen punklastigen Sound entsteht Suchtgefahr und man will unweigerlich nach einem Hördurchgang wieder auf Play drücken.

Irgendwie scheinen die Songs etwas offener zu wirken und durch viele Breaks und Tempovariationen ist die neue Scheibe zugänglicher und wirkt etwas reife wie der Vorgänger ohne den typischen unverkennbaren bandeigenen Stil zu verfälschen oder Negative zu beeinflussen.

Mit den Jahren erlangte die Band so den heutigen Kultstatus, Kompromisse sind ein Fremdwort, Nifelheim ziehen ihr Ding durch. So wird das neue Album „Envoy of Lucifer“ nicht durch irgendwelche modernen Mainstream Einflüsse beschmutzt, sondern klingt düster, morbide und aggressiver als jemals zuvor – Eben Total „Cult Black Metal“

Fazit: Envoy Of Lucifer - Sensational Satanically & Satanically Sensational – Nifelheim Strikes Back!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Freezeebee - Guitars Of Doom
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Rock/Hardrock/Metal
17.12.2007
Finest Noise
20.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Freezeebee" - eine Band aus Frankfurt am Main, dessen Namen es schon lange gibt, aber die Band erst seit 2001 in ihrer aktuellen Besetzung spielt und in den letzten Jahren sich vieles geändert hat. Das Konglomerat aus vierstimmigem Gesang, extrem tiefen Gitarren und krachiger Rhythmusfraktion lässt aufhorchen. Hier trifft jung auf alt, Funk und Soul auf Doom und Metal. Die Band überzeugte die Presse sowie die Zuhörer an den Heimanlagen mit ihren letzten Tonträgern "Bitter Sweet" und "Next Generation".

In bislang über hundert Konzerten haben "Freezeebee" mit ihrer Liveshow dem Publikum hinreichend Schläge auf die Zwölf verpasst. Ob aus Lautsprecherboxen der Stereoanlage oder Live auf der Bühne besorgen "Freezeebee" es dem Hörer massiv. "Freezeebee" - eine Band, ein Rocksystem, ein Lifestyle. Die neue CD "Guitars Of Doom sollte in keinem Regal fehlen.



Random Hero - Past Is Prologue
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Punk Rock / EMO
17.12.2007
Finest Noise
20.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Random Hero" war geboren, als sich 2005 ein paar Jungs aus Erlangen entschlossen der Welt ein Stück mehr Krach darzubieten. Das Konzept: 4 Jungs, 3 Stimmen, viel Spaß und eine fetzende Bühnenshow. Dazu: Auf-Die-Fresse-Songs, emotionale Balladen oder einfach nur gute Rockmusik. Ihre Rechnung ging auf und die Band zieht Ende 2005 ins Finale der NN-Rockbühne in Nürnberg Kultclub "Hirsch" ein. Mittlerweile haben Fabian, Danne, Uwe und Nick über 60 Live-Shows in Deutschland und Österreich hinter sich gelassen. Hierbei wurden unter anderem einige nationale und internationale Act's wie "Spitting Off Tall Buildings", "Itchy Poopzkid" oder die Punklegenden "The Real McKenzies" supported. Jupp, und im Juni 2007 machen die Vier einen riesigen Schritt nach vorne: "Random Hero" unterschreiben bei dem saarländischen Label Antstreet Records ihren ersten Plattenvertrag. Ihr Debüt Longplayer wird es Ende des Jahres, um genau zu sein am 17.12.2007, deutschlandweit zu erhalten sein.

Die Jungs sind gut und am besten überzeugt man sich selbst von ihrer Bühnenpräsenz und mitreißenden Show live. Es ist ein experimentierfreudig Album entstanden. Was die meisten Bands sich beim erste Album vielleicht nicht trauen würden, scheint für die 4 Jungs vollkommen normal zu sein, da sie sich nicht in eine Schublade stecken lassen, was ihre Musik betrifft. Violine, männliche und weibliche Gastsänger und minutenlange Ausschweifungen wie bei dem Song "2nd Chance". Bei der weiblichen Gastsängerin, Kate T. sollte man erwähnen, dass sie so schnell verschwindet wie sie aufgetaucht ist. Dieses Album sollte man mit äußerster Aufmerksamkeit hören, sonst entgeht einem die Hälfte, diese besonderen Momente, die schöpferische Kraft die vorantreibt.

Bei wem das Musikregal nach Abwechslung schreit, ist es angebracht sich dieses Album zuzulegen.



Before The Fall - From Mutism To Riddance
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal / Hardcore
02.11.2007
Twilight
21.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Hey! Hier gibt es wieder was voll in die Fresse! Die Österreicher "Before The Fall" wurden im Jahre 2005 gegründet. Stilistisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen knüppelhartem Thrash Metal und wütendem Hardcore, aber auch die bereits überstrapazierte Bezeichnung Metalcore kann man grundsätzlich im Raum stehen lassen. "Before The Fall", standen bereits unter einem anderem Label unter Vertrag und nun erhalten sie bei Twilight einen ordentlichen Deal und Vertrieb, um ihre harte Mucke noch weiter verbreiten zu können.

Geboten wird moderner Thrash Metal mit megafetten Riffs, der immer wieder mit Hardcore Elementen versehen ist und dadurch ein Monster an Aggression und sackstarken Riffs geworden ist. Die Einflüsse der Band reichen von Sepultura und Pantera, über Hatesphere, etwas von In Flames bis hin zu Slayer in den schnellen Parts auf diesem Kracher.

Auf die Plätze fertig los! Stürmt die Läden und reißt diesen Silberling aus dem Regal!



Enemy Of The Sun - Shadows
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Cyper Thrash Metal
07.12.2007
SureShotWorx
21.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: "Enemy Of The Sun" - wohinter sich Meistergitarrist Waldemar Sorychta verbirgt, der u. a. schon bei "Grip Inc.", "Voodoocult" und "Despair" gelärmt hat bzw. produktionstechnisch für Acts wie "Lacuna Coil", "Moonspeel", "Samael", "Sentenced", "Tiamat", "The Gathering" und viele mehr verantwortlich zeichnete. Die Jungs haben die Arbeiten für ihr Debütalbum nun beendet und konnten für das Debütalbum "Shadows" einen Deal bei Massacre Records ergattern. Labels. Da "Grip Inc." mittlerweile eingemottet wurde, kehrt Sorychta nun mit "Enemy Of The Sun" zurück auf die Bühnen dieser Welt, nachdem er mit unzähligen Produktionen, viel Songwriting und einigen separten Projekten beschäftigt war. Die Musik auf dem "Enemy Of The Sun"-Album wurde komplett von Sorychta geschrieben, der auch die Produktion und den Mix besorgte.

Ein wichtiger Bestandteil des eklektischen Sounds von "Enemy Of The Sun" liegt in der Stimme des finnischen Sängers Jules Näveri, der die ganze Palette bietet – Brutalität, Tod und Verderben in Kombination mit griffigsten Hooklines oder schaurig-schöner Entrückheit, alles mit einer persönlichen Note, die du noch nicht gehört hast. Nein, ehrlich, das ist alles nur ein Sänger. Für die Drums hat Sorychta einen Rohdiamanten ausgegraben: Daniel Zeman spielt mit einer Kraft, die sogar den Meister erstaunt. Und das sagt durchaus etwas aus, denn wir wissen, mit welchen Schlagzeugern Sorychta in den vergangenen zehn Jahren gearbeitet hat. Den Bass bedient Alla Fedynitch, die keine Unbekannte in der Welt des Metal ist. So hat beispielsweise ganz Europa mit Pain und anderen Bands betourt.

Ein Silberling, das man haben muß und zwingend ins CD Regal gehört.



Dies Ater - Odium's Spring
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
19.10.2007
Twilight
23.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Am 18 Oktober 2004 veröffentlichte die Berliner Band Dies Ater eine EP mit dem Titel „Out of The Dark“ – und genau jener Song von Falco wurde dort in ein schwarzmetallisches Gewand getaucht. Diese EP stieß so manchem Fan mehr wie sauer auf, doch ziemlich genau 3 Jahre später erblickt nun der Nachfolger des Berliner Schwarzwurzel-Fünfers das Dunkel der Welt.

Übersetzt man das Synonym Dies Ater (frei Übersetzt Schwarzer/fataler Tag) und den Titel des Neuen Werkes "Odium´s Spring“ erwartet uns also der Frühling der Verhasstheit – und das Im Herbst. Das Frontcover zeigt eines der Bandmitglieder mit Corpsepaint und chamelionartiger, ausgestreckter Zunge.

Musikalische, haben Dies Ater nach der EP also was gut zu machen, und wirklich, nach dem Intro geht „Dark Strike“ dann auch mit eisig klirrenden Gitarren mächtig vorwärts, zurück zu alten seeligen Tagen wo Black Metal noch selbiger war – gefolgt von "Hail Old Times“ zeigen die beiden Songs wo der Black Metal seine Wurzeln hat.

Aber auch die Band eigenen Markenzeichen findet man auf dem Album wieder Gedoppelter Gesang, der auf der einen Seite bösartig keifend und auf der anderen Seite mit beschwörenden klaren, fast gesprochenen Vocals aufwartet.

Und damit keine Eintönigkeit aufkommt, wurden viele Breaks und Tempowechsel eingebaut, so geben sich Blastbeats, rhythmische Midtempopassagen und sphärische Klänge das Zepter in die Hand. Das immer wieder eingestreute Keyboard wird nie zu aufdringlich und rundet das Gesamtbild wohltuend ab.

Mit „Die Gier Nach eurem Untergang“ und „Die Gewissheit Zu Siegen“ haben es erneut Song mit deutschem Text auf das Album geschafft und krönen somit ein brachial - majestätisches Schwarzwerk einer deutschen Band.

Produziert wurde im Stage One unter der Regie von Andy Classen, der dem Album einen brachialen, aber dennoch hymnischen Sound verpasste. Somit ist "Odiums Spring" ein Black Metal Hammer, der nur so vor Brutalität und majestätischer Atmosphäre nur so strotzt und gleichzeitig eines der besten deutschen Black Metal Scheiben anno 2007.

Fazit: With Odium´s Spring Dies Ater granted to you all insight into their souls, their hearts darken!
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Necromantia - The Sound Of Lucifer Storming Heaven
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
16.11.2007
Dockyard1
23.12.2007
DAWN DJ Poison

Kritik: Die griechischen Black Metaller von "Necromantia" haben nun bei Dockyard unterschrieben und veröffentlichen ihr neues Album mit dem Titel "The Sound Of Lucifer Storming Heaven" nach einer langen Pause von fünf Jahren. Seit 18 Jahren treibt das Duo Magus und Makis sein Unwesen und zockt Black Metal ohne Gitarren dafür aber mit zwei Bässen! Ein Bass mit vier, der andere mit acht Seiten und fungiert wie eine Gitarre. Dazu kommen symphonische Passagen und fertig ist der nicht ganz so rohe Black Metal.

"The Magnus" und "Baron Blood" haben keine Facette der schwarzen Künste ausgelassen, um "The Sound Of Lucifer Storming Heaven" ihr bisher fiesestes, bösestest und bestes Album abzuliefern.



Rotten Sound - Cycles
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Grindcore / Death Metal
25.01.2008
SureShotWorx
07.01.2008
DAWN DJ Metatron

Kritik: Finnland ist, was Musik angeht, ja ein wirklich ergiebiges Land was rockige Musik im weitesten Sinne angeht. Ruhigere Kandidaten wie APOCALYPTICA oder H.I.M. sind genauso vertreten wie metallische Sounds von CHILDREN OF BODOM bis NIGHTWISH und auch aus den extremen Bereichen gibts bekannte Namen wie IMPALED NAZARENE um mal nur ein Beispiel zu nennen. Nun liegt mir mit ROTTEN SOUND ein finnischer Grindcore-Vertreter mit dem aktuellen Album "Cycles" vor, welches Anfang 2008 in die Läden kommen wird.

In hiesigen Gefilden sicherlich nicht so bekannt, sind ROTTEN SOUND in ihrer Heimat bei weitem keine Unbekannten mehr. So belegten die Herren Keijo Niinimaa (vocals), Mika Aalto (guitars), Toni Pihlaja (bass) und Sami Latva (drums) mit der Vorgänger-EP "Consume To Conterminate" Platz 2 der finnischen Charts und das vorherige Album "Exit" schaffte es immerhin bis auf Platz 22 der heimischen Hitlisten.

Nun liegt also ein neuer Silberling der finnischen Band vor und eins steht beim Hören von Beginn an fest...ROTTEN SOUND machen keine Musik für Freunde der eher dezenten Klänge. Hier gibts von Anfang an eine ordentliche Vollbedienung Fratzengeballer bis der Arzt kommt. Grindcore typische Songlängen von einer bis maximal 3 Minuten führen dazu, dass ganze 18 Tracks ihren Weg auf das aktuellste Werk der vier Finnen gefunden haben.

ROTTEN SOUND legen trotz allem Grind und Core doch offensichtlich viel Wert auf das Songwriting, so dass keine Langeweile beim Hören aufkommt. Das Tempo wechselt immer wieder zwischen brutalen Blasts und schmissigen Midtempo-Passagen und lassen die Songs gut in die Gehörgänge einbrechen.

Mit "Cycles" haben ROTTEN SOUND ein Album am Start, das man Grindcore-Fans nur wärmstens empfehlen kann. Auch Anhänger extremerer Death-Metal Acts sollten hier mal ein Ohr riskieren und sich hoffentlich genauso positiv überraschen lassen wie ich. Mit ROTTEN SOUND und ihrem Album "Cycles" wird das Jahr 2008 mit einem amtlichen Schlag in die Fresse eingeläutet. Halleluja! 8 von 10!



Gang Loco - No Better Tomorrow
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal/Punk/Prog Rock
26.01.2008
SureShotWorx
11.01.2008
DAWN DJ Poison

Kritik (SureShotWorx): Wenn der Glaube an die absolute Unveränderbarkeit der Dinge in die totale Stagnation mundet, hat der Zerfall bereits fast sein vollendetes Stadium erreicht. "Gang Loco" vertonen bitterböse kleine Geschichten, angesiedelt in einer degenerierten und dahinsiechenden Welt. "Gang Loco" konservieren Momente des Wahnsinns fur die Ewigkeit. "Gang Loco", das sind vier Desperados, die in den dunklen Schlund der Hölle geblickt haben und dem Irrsinn von Angesicht zu Angesicht gegenuberstanden.

Die Gang um Mastermind Gale Anderson fand sich im Jahr 2000 zusammen, um eine musikalische Vision zu schaffen, wie sie vorher noch nicht vernommen worden war. Die Bruderschaft des Wahnsinns mischt Heavy Metal und Punk, fugt 70er Glam- und Progressive-Rock hinzu und verruhrt dieses mit Einflüssen aus Italo Western- und Horrorfilm-Soundtracks. Was dabei herauskommt, ist ein Gemenge aus Härte und Melodie, Dusternis und dem Streben nach Licht - am ehesten liesse sich dieser feurige Eintopf wohl als "Loco Metal" bezeichnen. Erste Support Shows fur Acts wie Raging Slab, Fozzy (Ex-Stuck Mojo) und Paragon zeigten, dass diese vier Caballeros auch live mächtig Staub aufwirbeln.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Splatterfilm-Regisseur Andreas Schnaas fur den man zu der Vertonung seines letzten Films Goblet Of Gore den Titeltrack und mehrere Songs beisteuerte kam es 2007 zu einer erneuten Zusammenarbeit fur den Zombieactionfilm "Dont Wake The Dead". Gang Loco steuern hierfür nicht nur die Filmmusik bei, sondern stehen gleichermassen als degenerierte Zombieband vor der Kamera. Der Film wird 2008 erscheinen.



Noopinion - Allegro
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Punk Rock
01.02.2008
Finest Noise
11.01.2008
DAWN DJ Poison

Kritik: "Noopinion" wurde 1999 gegründet. Nach einigen hundert Shows, drei D.I.Y.-Releases (End Of The Line/2000, Papa Punkrock/2003 und Hero Gets Girl/2004), sind "Noopiinion" anno 2007/2008 wieder in gewohnter Touringmanier mit Konzertreisen über die sieben Meere zu finden. Von Garmisch-Partenkirchen bis Hamburg, deutschlandweit waren „Noopinion“ in der letzten Zeit überall vertreten. Ebenso spielten sie je zwei Mal in China und USA.

Der Garmischer Vierer "Noopinion" spielt Punkrock, allerdings auf ihre Art und Weise, und differenzieren sich durch harte und fette Gitarren, zweistimmigem Gesang und zum Teil rockigen Riffs von der nicht so typischen Art Punkrock. Also ein sehr eigenwilliger Sound der auch unter Kennern der Szene sehr gut angenommen wird und rockt ohne Ende. 12 Tracks mit harten Gitarrenriffs und groovendem Highspeed-Drumming, die in keinem CD-Regal fehlen darf. "Volume rechts und ab gehts!"