CD Review !
August 2006

Transylvanian Beat Club - Willkommen im Club
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Goth / Doom / Death Metal
05.05.2006
SureShotWorx
07.08.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Na was höre ich denn da??? Lustiger Deathmetal, den so ein mancher Deathmetaler nach 8 Bier sehr lustig finden wird. Aber nein, auch so ist das Album gut gelungen, wobei ich mich ab und an Frage.....WAS SOLLEN DIE TROMPETEN DA??? Wollten sie da nun auch noch etws Ska mit einfügen??? Was haben die sich dabei gedacht? Auch der Gesang ist auf der Scheibe etwas leise ausgefallen. Eisregen, Ewigheim, Punget Stench.....iiich hätte nen Hammer erwartet.....es kam aber eher ein lustiges Saufalbum dabei herraus. Und nochmal die Frage....WAS SOLLEN DIE TROMPETEN DA???? Skasaufschunkeldeathmetal....Ein neuer Musikstil ist geboren....aber ob es den gebraucht hätte???? Ich finde NEIN!!!!!!!!



Mercenary - The House That Remain
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
18.08.2006
Century Media
07.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: (CenturyMedia) Stopp! Haltet einen Moment inne und genießt den Augenblick, denn es könnte der letzte sein! Mit ihrem neuesten Werk „The Hours That Remain“ zählen Dänemarks MERCENARY eure verbleibenden Stunden in Form eines Albums, das Chronik über Niedergang und Sinnlosigkeit der Menschheit auf ihrem selbst zerstörerischen Weg führt. Dank ihrer außergewöhnlichen Kombination von Elementen der Death/Prog Meister Opeth, der Prog Metal Urgesteine Nevermore, Fates Warning wie auch moderner, extremer Acts wie Soilwork, erreichen MERCENARY eine durchschlagende Einheit aus klarem und aggressiven Death Metal Gesang, mitreißender Griffbrettekstase und stimmungsvollen Keyboards jenseits von Kitsch und erzwungener Komplexität.

Um den Nachfolger „The Hours That Remain“ ebenfalls mit einem kraftvollen Sound zu veredeln, verließ sich die Band wieder auf Jacob Hansen (Communic, Maroon, Hatesphere etc.), der auch schon „11 Dreams“ aufgenommen und gemixt hatte. Für das Coverartwork verpflichtete man Travis Smith (Death, Opeth, Katatonia, God Forbid) und als exklusive Gastsänger treten Björn „Speed“ Strid von Soilwork sowie Marcus Bischoff von Heaven Shall Burn in Erscheinung. Während der Aufnahmen zum neuen Album verkündeten MERCENARY den Einstieg René Pedersen’s als permanenten Ersatz für den langjährigen Bassisten/Sänger der Band Kral, der die Band einige Monate zuvor verlassen hatte. Auf „The Hours That Remain“ ist nun Produzent Jacob Hansen (seines Zeichens auch Sänger/Gitarrist von Invocator) am Bass zu hören.

Wo „11 Dreams“ erste Anerkennung in der Szene für die einfallsreichen dänischen Metal- Hoffnungsträger einbrachte, ist „The Hours That Remain“ dafür bestimmt, MERCENARY den verdienten und hart erarbeiteten Durchbruch zu bescheren. Songs wie der mächtige Opener „Redefine Me“, das extrem eingängige „Soul Decision“ sowie das epische und tiefgründige „Lost Reality“ sind beste Beispiele für die eigenständige, perfekt balancierte Mischung komplexer und unwiderstehlich eingängiger Elemente. Die großartigen Gitarrenmelodien, die treibenden aggressiven Momente, die brillant performten Hooks von Mikkel Sandager lassen „The Hours That Remain“ zu einer zutiefst beeindruckenden musikalischen Einheit werden, die prädestiniert ist, als eines der bemerkenswertesten Metal-Alben dieses Jahres gefeiert zu werden!

Die limitierte Version des Albums enthält zudem eine Bonus DVD mit mehr als 120 Minuten Material, bestehend aus einer “Making Of” Dokumentation und Live Mitschnitten!



Shatter Messiah - Never To Play The Servant
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash / Gothic Metal
25.08.2006
Dockyard1
07.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Dass Curran Murphy ein begnadeter Gitarrist ist, ist uns nicht erst seit den diversen Touren mit "Nevermore" und "Annihilator" bekannt. Nun beweist er uns mit seiner eigenen Band "shatter Messiah", dass er zudem auch ein hervorragender Songwriter ist.

Von Thrash bis Gothic Metal reicht das Spektrum, dem Curran auf dem Debüt "Never To Play The Servant" seine charakteristischen Trademarks aufdrückt. Für diesen dramatischen Höllenritt zwischen himmlischen Melodiebögen und plötzlichen Geschredder fand Curran die geeigneten Mitstreiter in Breaker und Ex-Archetype-Sänger Greg "Wags" Wagner - einem Sänger, der buchstäblich alles singen kann, von dämonischen Tiefen bis zu engelsgleichen Höhen. Sowie in schlagzeuger Robert Falzano, mit dem er bereits bei Annihilator gezockt hatte. Robert brachte darauf gleich noch Bassisten Ron Boisvert und Rhythmus-Gitarrist Dusty Holt mit an Bord.

Also wie immer, Lautstärke auf Anschlag rechts und mit dem Titelsong "Never To Play The Servant" durchstarten! Wer von diesem Gebüt nicht weggepustet wird, muss schon ziemlich fest sitzen.



RedKey - Rage Of Fire
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Power Metal
Ende 06.2006
Dockyard1
09.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Wobei: So ganz "neu" - im Sinne von "blutjung" - ist "RedKey" mit ihrem Albumdebüt "Rage Of Fire" nicht. Zumindest Sänger Thomas Rettke und Gitarrist Sascha Parth dürften den Insidern der Szene noch ein Begriff sein, bildeten doch die beiden Wolfsburger Musiker den harten Kern der Melodic Metal-Combo Heaven's Gate, die mit solchen Alben wie "In Control" (1989) und "Livin' In Hysteria" (1991) Ende der Achziger und Anfang der Neunziger international für Furore sorgte und in Fernost sogar als Super Stars gehandelt wurden, die locker in der Liga von Genre-Genossen á la Judas Priest und Helloween mitmischen konnten.

Jetzt, gut sieben Jahre nach den letzten Aktivitäten mit Heaven's Gate, reizte es sowohl Rettke als auch Paeth, erneut eigene musikalische Visionen zu verwirklichen. Eine Art "Heaven's Gate-Reunion" stand dabei allerdings NIE zur Debatte, die Musik von "RedKey" präsentiert sich entschieden rauer und geradliniger. Hier gibt es melidischen, atmosphärischen Power Metal von hoher Güte und Eigenständigkeit, der die stärksten Momente der New Wave of British Heavy Metal - Stichwort: Judas Priest - mit Elementen des gitarrendominierten US-Power Metal, allen voran solcher Vorreitern wie Racer X, Vicious Rumors oder (Wiched) Maraya, fusioniert.



The Pythons - Never:Enough
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hard Rock
29.11.2005
Valery Records
09.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Die Pythonschlangen sind: Offenherzig (Vokale), Das Wahre (Gitarren), Nick Donati (Gitarren), Andrea Valenza (Bass) und George Costa (Trommeln). Jeder Musiker hat seinen eigenen Musikhintergrund. Nick Donati kommt aus der melodischen Felsniedergeschlagenheitsszene, wohingegen die anderen Mitglieder ihre Wurzeln in schwerem Metall haben. Insbesondere Das Wahre spielte in einem prog Metallband, Deinem Sirma, während Offenherzig und George zusammen in einem Macht-Metallband spielte. Außerdem spielt Giorgio auch in einem Band, das Klänge verbunden der dunklen Welle, dem Bloody Mary vorschlägt. Also, die Musik der Band präsentiert viele Eigenschaften, und sein amerikanischer Felsen-Ton wird durch die verschiedenen Erfahrungen seiner Mitglieder bereichert, die eine ursprüngliche und persönliche Atmosphäre schaffen.

The Pythons gelten in Italien mit ihrem Debüt-Album als einer der besten Newcomer Hard Rock Bands für 2005.
Joha - und meinereiner ist voll begeistert von diesem Album und sitze hibbelig aufm Stuhl und fange an, diesen durchzuwetzen *schmunzelt*.



Frontside - Twilight Of The Gods
(A First Step To The Mental Revolution)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hardcore
25.08.2006
Dockyard1
10.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: "Frontside" sind die europäische Antwort auf Bands wie "Bleeding Through" and "Killswitsch Engage"! Auch wenn sie im Rest der Welt noch "Newcomer" sind gibt es sie bereits seit 1993 und sie gehören in ihrer Heimat Polen bereits zu den ganz Großen.

"Frontside" sind eine ultimative, unbarmherzige Killermaschine, die das Vermächtnis der Trash Metal Aggression vom Schlage Slayers, der Death Metal Härte Morbid Angels, der schwedischen Melodien von Dismember und des Temperamentes der NY Hardcore-Szene in sich vereint, wie ein niemals zur Ruhe kommender Vulkan!

In diesem Sinne - viel Spaß beim Ausbruch!



Heaven Shall Burn - Deaf To Our Prayers
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Metal / Hardcore
25.08.2006
Century Media
10.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: (Century Media) Nach der MCD „In Battle...“ und einer Split-LP mit Fall Of Serenity nahmen Lifeforce Records/Impression Music Sallfeld’s HEAVEN SHALL BURN für ihr 2000er Debütalbum „Asunder“ unter Vertrag. Es folgte eine Split-CD mit ihren langjährigen Freunden von Caliban und ihr zweites Album „Whatever It May Take“ (2002), das bei Fans und Medien in sowohl der Metal, als auch der Hardcore Szene auf Gegenliebe stieß. Ihr ureigener Stil ist eine Mischung aus heftiger und heavy Musik, die mit den Texten eine sehr engagierte sowie sozial und politisch bewusste Haltung transportiert. „Deaf To Our Prayers” ist nun der heiß ersehnte Nachfolger zu HEAVEN SHALL BURN’s allseits hoch gelobtem und erfolgreichem Album „Antigone“.

Wie auch auf den Vorgängern haben HEAVEN SHALL BURN nicht nur musikalisch Intensives zu bieten, sondern gleichzeitig auch Futter fürs Gehirn. „Der Titel ’Deaf To Our Prayers’ ist einer Zeile aus einem Gedicht Heinrich Heines entlehnt, das sich mit der Situation schlesischer Industriearbeiter im 19 Jahrhundert auseinandersetzt. Auch Gerhart Hauptmanns Drama ’Die Weber’ bildet die thematische Grundlage für einige der Lyrics (u.a. ’Of No Industriellen Revolution, Avail’ und ’The Final March’). Gerade die Situation der Arbeiter im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter der so genannten zeigt beklemmende Parallelen zu den heutigen Entwicklungen in unserer globalisierten Gesellschaft auf. “Allerdings finden sich auf „Deaf To Our Prayers“ auch andere geschichtliche Aspekte. „Zum Beispiel wird der aussichtslose, 64 Tage währende Kampf polnischer Partisanen gegen eine Besatzungsübermacht bei der Schlacht um Warschau vom August 1944 im Song ’Armia’ verarbeitet. - Auch dieses Mal haben wir wieder auf Lyrics der Kategorie ’Herzschmerz, Stress mit meinen Eltern und ich mach euch alle tot’ verzichtet. Wir wissen, dass es dort draußen genug Leute gibt, die bei Musik ihren Kopf gleichzeitig zum Bangen UND zum Denken benutzen wollen - darum geht es uns! “HEAVEN SHALL BURN werden dieses Jahr Teil der zweiten Hälfte der Hell On Earth Festivaltour im September/Oktober sein (checkt www.hellonearthtour.de für Tourdates, News, Updates). „Deaf To Our Prayers“ wird als limited Edition erhältlich sein, die in einem Slipcase mit einer limitieren Bonus-DVD erscheint auf der es den Videoclip zu „The Weapon They Fear“ sowie eine komplette Show von der Hell On Earth Tour 2005 mit 45+ Minuten zu sehen gibt.



Terrorizer - Darker Days Ahead
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal / Grind Core
21.08.2006
Century Media
13.08.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Im Jahre 1989 veröffentlichten TERRORIZER aus Los Angeles ein Album und inspirierten damit eine ganze Generation von Grindcore Bands. „World Downfall“ war der Name dieses überaus brutalen Geschosses, welches dank knallharter Blast Beats, rotzigem Gegrowle und vernichtenden Riffs ein neues Maß an Härte, Geschwindigkeit und unverfälschter Wut erreichte. Dieser Sound prägte seinerseits der gesamten Florida Death Metal Szene (wie z.B. Obituary, Deicide, Morbid Angel).

Hartnäckige Gerüchte, dass TERRORIZER einen Nachfolger zu ihrem zeitlosen, perfekten Erstling abliefern würden, würden, zirkulierten lange Jahre in der Szene und werden nun Realität. „Darker Days Ahead“ heißt das zweite Werk und präsentiert 11 neu aufgenommene Songs, darunter auch einige alte Demostücke, wie z.B. „Mayhem“, „Crematorium“ oder „Fallout“, die nun endlich in einem brachialen, zeitgemäßen Soundgewand erschallen. Zudem findet sich auf dem Album auch eine Neuaufnahme des „World Downfall“-Klassikers „Dead Shall Rise“, welches nun den Zusatz „V.06“ trägt.

Ein reifes, düsteres Stück Death/Grind, das wütend und aggressiv pessimistische Visionen unserer Gegenwart und Zukunft aus den Boxen donnern lässt. Dabei klingt die Band etwas Death Metal-lastiger als zuvor, was TERRORIZER’s ureigener Brutalität jedoch kein bisschen schadet, die Band ist anno 2006 wuchtiger, finsterer und massiver als je zuvor!

Das Werk ist geprägt vom tonnenschweren Gitarrensound von Jesse Pintado und Tony Norman (Morbid Angel, Ex-Monstrosity) sowie Pete Sandovals mörderischen Blastbeats. Mit Anthony Rezhawk (Resistant Culture) am Mikro, der eine grandiose Vorstellung gibt, sowie Tony Norman’s doppelten Einsatz – er hat neben den Gitarren zusätzlich noch den Bass eingespielt – entfesseln TERRORIZER mit „Darker Days Ahead“ einen brutalen Wirbelsturm, der den dunkelsten aller Tage akustisch prophezeit. Für „Darker Days Ahead“ muss ein neuer Spitzenwert auf der Sturmstärken-Skala erfunden werden!!!



The No-Mads - Deranged
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
06.2006
Shark Records
13.08.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Die Trashmetall Band " THE NO-MADS" wurden 1999 in Polen gegründet. Außerdem ist die Sängerin Sylwia die einzige weibliche polnische Trash Metall Sängerin. Zu Beginn nahmen sie 4 Demos auf, welche im Underground gute Kritiken bekamen. Eins dieser Demos war auf Samplern in Italien und Südostasien erschienen. Das Debütalbum " No Hush till Trash ", welches 2003 erschien, bekam gute Kritiken in Zeitschriften wie " Heavy Metal Pages " und " Teraz Rock ".

Im Jahr 2005 brachten die Polen ihr 2.tes Album auf den Markt, welches Material vom jetzigen Album "Deranged" enthielt. Das gesamte Material ist in 40 Minuten purer verheerender Energie in 11 Tracks eingefaßt.

In der Redaktions Zusammenfassung der " Metallhammer(Polen)" wurde die Band in mehreren Kategorien ausgezeichnet.(Teilweise Übersetzung der Bandhomepage).

Als Fazit dieser Scheibe kann man nur sagen.....einlegen und den Alltag aus dem Kopf Prügeln lassen. 



Eternal Tears Of Sorrow - Before The Bleeding Sun
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Death Metal
23.06.2006
Century Media
14.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Eternal Tears Of Sorrow. Seit 1994 klampfen die Mannen nun zusammen und stellen uns jetzt ihr neuestes Werk vor. Before The Bleeding Sun. Also ich will ja nicht maulen, aber wenn ich mir alleine schon das Wortkonstrukt Melodic DEATH Metal anschaue rollen sich mir die Ohren nach innen. Also das was da losgeht ist nicht von schlechten Eltern, aber verzeiht mir wenn ich eigentlich Nightwish höre ohne Trällerelse, zwei Takte schneller und immer noch ein Keybord dabei! Ihr könnt mich einen Traditionalisten nennen, aber Death Metal hört sich irgendwie anders an, aber vielleicht liegt es auch an den nun nach innen gerollten Ohren.

Das Album ist eine saubere und runde Produktion in Sachen Sound und Arangements. Wer sich an Death Metal von einer seichten Seite nähern will der ist hier vollkommen an der richtigen Adresse. Meiner einer zählt das Album zur schnelleren Gangart des Melodic Metals, aber das ist ja bekanntlich alles Auffassungssache des geneigten Hörerohres ~immer noch die Ohren zu entwirren versucht~ Gitarrenläufe und Chor haben fast schon einen träumerischen Charakter der allerdings nicht zum Einschlafen einlädt, sondern zum weiterlauschen. Eine gelungene Scheibe und jeden Cent wert!!!



Gorgoroth - Ad Majorem Sathanas Gloriam
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
23.06.2006
SureShotWorx
14.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Die Band GORGOROTH wurde 1992 durch Infernus gegründet, als Strategie zur verübung von Schall und Spiritueller Gewalt, mit dem Grund die Entwicklung der Leute in Sachen Selbstwahrnehmung  voran zu treiben. Dieses, durch die Metal Musik, SATANS Minister auf Erden erwählte ein Gefäß, der Macht der Finsternis, und ließ diesen Gestalt an nehmen in der Form des ultimativen Black Metal auf Bühnen und in Aufnahme Studios.

In der ersten Zeit durchlebten GORGOROTH eine Menge Line UP (Bandbesetzung) Wechsel durch vorherrschenden Mangel an Konzentration und wenig Willenskraft der Mitglieder. Angefangen bei musikalischen und ideologischen Diskrepanzen bis hin zu Selbstmorden und Gefängnisstrafen die abzubrummen waren. Nichtsdestotrotz, die Band überwand gestärkt diese Probleme, und lieferte eine gute Performance auf der Bühne sowie auf den Alben: PENTAGRAM (1994 Embassy Records), ANTICHRIST (1996, Malicious Records) und UNDER THE SIGN OF HELL (1997 Malicious Records) standen auf dem Stundenplan des Blutes.

Ende 1990 kam endlich richtig Grund in die Bude bei Gorgoroth. Mit der Unterwürfigen Präsenz der neuen Vollzeit Mitglieder GAAHL und KING begann man sich ein Fundament für die weitere zukünftige Zusammenarbeit bei Gorgoroth zu bilden und unterschrieb bei den Leuten von Nuclear Blast. Mit diesem finanziel potenten Labelpartner im Kreuz, konnte nun der Siegeszug von Gorgoroth beginnen. Satan arises in Polen, Norwegen El Salvador. Nach dem Relese von Destroyer, Incipit Satan und Twilight of the Idols und einer gehörigen Portion gesiebter Luft auf Staatskosten, war nun endlich klar das man mit Gorgoroth durchaus zu rechnen hatte. Denn ihre infernalische Power hält ohne Einbrüche an. Du kannst sie einsperren, wegreden aber nicht zerstören. Nach einer Periode harten arbeitens und einigen "legalen" Problemen enthüllte diese Zeit das beste was in den Mannen von Gorgoroth steckt. Das Ergebnis ist ein fettes Album mit dem klingenden Namen "AD MAJOREM SATHANAS GLORIAM. Was dieses Album ausmacht?

Die abgerundeten Arrangements, das höllische Drumming und nicht zuletzt die frostige Stimme von Gaahl. Es stimmt einfach alles. Von der Stimmung auf dem Album bis zur diabolischen Härte die nicht mit sinnlosem Hyperblastbeatgebolzeichbinschnellerundhärteralsihr - Macke durch die Boxen tobt und einem das Hirn klatschend an die Rückwärtige Wand befördert! Hier wirds fies, eiskalt und INFERNALISCH!



Secht - True Narcotic Black Metal
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
True Norwegian Black Metal
09.06.2006
SureShotWorx
15.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Na secht mal was geht denn da ab? Ich schau ganz unverwand auf diesen Silberling und wundere mich über die Trackanzahl! 1 Track um genau zu sein ist auf der silbern glänzenden Scheibe die Wahnsinn und Härte verspricht und den Flair des beduselt seins, eben Narcotic! Hier haben sich Dirge Rep, von Orcustus und Gotgoroth und Vrangsinn, von Carparthian Forest und Hatepulse zusammen getan und eine 37 Minuten Lange epische Wanderung durch den Norwegischen Kontinent des True Black Metal zusammen eingespielt. Das ist schon harter Tobak, so ein elänge, ich dachte nur die Gallier spinnen und nun ist der Vrangsinn, sorry Wahnsinn nach Norwegen ausgewandert! Die Scheibe ist ein sehr experimenteller Batzen an Musikalischen Ergüssen, Atmosphäre und Einflüssen der oben genannten Mannen und einiger elitärer Gastmusiker wie Gaahl, Nocturno Culto, Hoest, Nattefrost, Nag, Apollyon, Nordavind. Hier braucht es nicht nur Nerven sondern auch Neugier und ein völlig geleertes Bewusstsein in Sachen Black Metal. Lasst Euch ein auf eine Reise durch die eisigen Winde des düsteren Norwegen.



Turmion Kätilöt - Pirun Nyrkki
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Industrial Metal
30.06.2006
SureShotWorx
15.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Turmion Kätilöt und Pirun Nyrkki. Nicht nur das einem diese Worte fast den Sabberlatz aus der Schnauze reissen vor verdrehungen, nö, hier geht nun ganz Industrial Like die Post ab. Mister Katilöt, eigentlich mehr DJ als Musiker, überrascht ein weiteres mal mit Soundgewalten die man eigentlich schon fast nur noch aus dem EBM Bereich gewohnt ist. Klassische Riffs und Drummarrangements gepaart mit stampfenden Industrial Beats. Die Scheibe geht ab wie Zäpfchen und ist nichts für Weichmeier! also liebe Mutti Beimer Fans, Finger weg und geht zu Heino zurück. Hier kommt ein Soundgewitter das vom Industrial bis zum Deathmetal ähnlichem Gebplze alles zu bieten hat. Ein abwechslungsreiches Album das aufhorchen lässt! Sogar ne Runde NOISE ist ab und an zu hören.



Darkfall - Phoenix Rising
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
04.2006
Skydra Management
16.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Man denkt an nix böses und trauert ein wenig der Zeit nach die sich an Metallica und Slayer orientierte und dann kommt DARKFALL daher. Die ersten Töne des Albums lassen einen aufhorchen und im Archiv der Grauen Zellen suchen, an was man sich hier erinnert fühlt! Spätestens nach dem Einsetzen des Gesangens denk ich an Master Of Puppets und Sanitarium, nur der Gesang geht in Richtung Slayer, obwohl die Sache sauberer über die Bühne geht als auf der Scheibe mit dem Teufelchen von vor fast 20 Jahren. Die Vocals sind gut herausgearbeitet und werden nicht von der Instrumentierung, wie sonst üblich, ermordet! Ein geiles Riffing in Begleitung der Drumms schallt einem aus den Boxen entgegen und man fragt sich wie geil das wohl im Surround Sound durch die Bude schmettern würde. Hier hat Skydra Promotion ein Sahnestückchen aufgetan das auf jeden Plattenteller, sorry, in jeden CD Player gehört. die Scheibe von DARKFALL - Phoenix Rising ist in sich schlüssig und bietet einen gehörigen Propellerfaktor der Live bestimmt edel rüber kommt.



Path Of Golconda - The Threshold Diaries
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
2006
Skydra Management
16.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: PATH OF GOLCONDA, nach dem Erscheinen von Destination Downfall sollte man eigentlich meinen das die Bande so gut wie einen Plattenvertrag in der Tasche haben müßte. Aber Äh Äh. wieder ziert sich die Industrie um einen Edelstein in der Erde des Rock´nRoll ruhen zu lassen. Dafür haben die Jungs von PATH OF GOLCONDA nun gehörig nachgelegt. ein Hammeralbum das unter der Ägide von Andy Classen produziert wurde und mit einem brachialen Sound aufwartet. Hier komme "The Threshold Diaries" und husten Euch Labelmeiern den Staub von der verschlafenen Mütze! Die Fans von PATH OF GOLCONDA weren weiter den Propeller kreisen lassen und die Leute die noch keine Fans der Band sind werden sich schnell einreihen. Hier glänzt Lupenreiner Metal mit Growlingparts und böser tiefer Röhrstimme, das ganze mit wuchtigen Gitarren bestückt und einem verhaltenen aber nicht zu überhörenden Drumming! PATH OF GOLCONDA - THE THRESHOLD DIARIES" lege ich jedem Death Metal Fan ans Herz und an die Ohren.



DRONE - Octane
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
2005
von der Band persönlich
17.08.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Tjaaaa! Was soll man dazu noch sagen....das Wacken Metal Battle haben die Jungs von Drone gewonnen und das auch aus gutem Grund!!!!! Glückwunsch nochmal dazu!!!! Aber ich muss ja gestehen, ich bekam das Album VOR dem Wacken Metal-Battle in die Finger und sie haben mich sofort überzeugt. Dieses Album strotzt vor Kraft und genialen Gitarrensounds. Die Stimme des Sängers Moritz Hempel tut den Rest dazu.....rauh...hart....aber dennoch melodisch jagt er von einem Hammersong zum nächsten. Wer auf modernen Thrashmetal allá Machine Head steht....wird dieses Album lieben.....und wer nicht.....der auch.

Ran an das gute Stück und bestellt es euch unter www.droneband.de. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuhen!!!! (Kleiner Tip am Rande.....ihr sollte euch auf der Seite mal die Videos anguggen.....es lohnt sich!!!!)



Digital Factor - One More Piece
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
EBM / Electronic
12.05.2006
Wannsee Records
19.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Digital Factor beweisen wie modern und progressiv EBM im Zeitalter des sterbenden Future-Pops und der aufkeimenden Elektro-Clash-Kultur klingen mag. Mit ihrem furiosen Comeback-Album „One More Piece“, das letzte Album „Over One Million Times“ erschien 1999, demonstrieren die Elektro-Pioniere früherer Tage eine Symbiose von Moderne und Tradition. Treibende unverbrauchte Beats und rastlos flirrende Sequenzing-Lines spritzen die Factors unverhohlen dem „Intelligent Groove Sapiens“ direkt ins Knochenmark, damit er unbeschwert von Baum zu Baum hüpfen und der Ankunft der Klonkrieger entgegentanzen kann. Der Gegensatz von alten und neuen Klängen macht einen besonderen Reiz aus, denn Digital Factor transportieren wichtige Elemente aus verschiedenen Jahrzehnten zusammen und kreieren eine eigene, homogene Mischung, die zu begeistern weiss.

Die vierzehn Tracks sind abwechslungsreich und voller Details, die zu entdecken sind. In gewissen Parts haben sie Ähnlichkeiten mit Spetsnaz oder Orange Sector, aber ich möchte Digital Factor keinesfalls mit den genannten Bands vergleichen. Der Gesang wird hauptsächlich in Englisch zelebriert, aber mit „Deine Welt“ und „Die Liebe“ gibt es auch deutschsprachige Stücke. Digital Factor verfolgen keinen Trend, sondern begehen ihren ehrlichen Weg, aus Überzeugung die Musiklandschaft zu erweitern, und das spürt man aus den Songs. Selbstbewusst und kompromisslos werden die verschiedensten Klänge und Drums gemischt, so dass rhythmische Kombinationen entstehen, welche die Tanzbeine in Bewegung setzen, und dies unaufhörlich. Einige Anspieltipps sind „Superlife”, „Morning Star”, „Die Liebe” und „Road To Perdition”.

„One More Piece“ von Digital Factor ist ein gelungenes Comeback, das alte, wie neue Fans (zurück)gewinnen wird. Wer (Old-School)-EBM und Elektro-Pop liebt, wird gefallen an Digital Factor haben.



Elixier - Toxic EP
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Electro / EBM
11.06.2004
Borderline Promotion
19.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Elixier verbinden genial getimte Bass Lines mit gekonntem Sound und bringen so eine erstklassige EP an den Mann.

Mich verleiten die Tracks beim Hören sofort zum mitwippen oder sogar zum tanzen. Ich hoffe doch sehr stark, dass es unseren Hörern auch in Ohr und in die Beine geht. Diese EP is äußerst empfehlenswert und ein absolutes muss für jeden Electronauten.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Borderline Promotion für die Zusendung des Material und wünsche uns ein super Zusammenarbeit.



Lola Angst - The Council Of Love
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
EBM / Electronic
27.01.2006
Wannsee Records
19.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Es gibt noch Projekte, die wahrhaft das Prädikat "originell" verdienen. Lola Angst ist nicht nur der Name der Band, sondern auch der Name des Hauptinstruments, auf dem die elektronische Musik dieser CD entstanden ist. Lola Angst ist eine umgebaute.....Kirchenorgel! Und was man heutzutage alles machen kann, um besonders zu klingen, zeigt Lola Angst perfekt. Nicht jede elektronische Musik muß gleich klingen. Es wurden Dutzende von Geräuschen aufgezeichnet, die dann so extrem verfremdet wurden, daß sie als Sound und Musik verwendet werden konnten. Dazu kommt, daß Reiner Schirner, Ex-Mitglied der Blind Passengers und Analogexperte, für den Gesamtklang ausschließlich analoge Geräte verwendet hat – so wie einen Uralt-Drumcomputer der Marke "gehört eigentlich zu den Antiquitäten". Schließlich liegt der Hauptaugenmerk auf Alexander Goldmann, seines zeichens ehemaliger Mitstreiter einiger jetzigen Rammstein-Jecken bei Feeling B. Er hat eine normale kleine Elektro-Kirchenorgel so mit Orgelpfeifen und Bonusmaterial ausgestattet, daß er einen Armeetransporter braucht, um das Gerät von Auftritt zu Auftritt zu karren.

Achja, neben all der Originalität gibt es ja auch noch Musik. Das ist Elektro, aber so anders als der Rest, dass man sowohl mit der Klassifizierung EBM als auch mit "Elektro-Pop" falsch liegt. Unglaublich rhythmischer, tanzbarer und dennoch melodischer, treibender Electro wird mir fast mechanisch anmutenden Vocals unterlegt, je nach Sampleeinsatz wirkt das ganze entweder warm und angenehm melancholisch oder aber kalt und bösartig. Der tiefere Sinn der meisten Texte erschließt sich nicht sofort, aber ein wenig Interpretation hat noch nie geschadet. Clubgranaten wie das bereits zu Ehren gekommene "Am I Dead?" lösen sich ab mit sperrigen Stücken wie "Children Of The Dark".

Wenn es ein Projekt gibt, dem die Ehre zuteil werden sollte, es wirklich als Kunst bezeichnen zu können, dann ist das Lola Angst. Anspruchsvolle, hochoriginelle Musik, die auch in der Liveumsetzung grandiose Ergebnisse bringen dürfte. So, und nur so kann man sich von einer breiten Masse abheben!



Stahlschlag - Demo EP Kraftwandler
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Noise / Power Noise
06.05.2006
von der Band persönlich
19.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Stahlschlag bieten mit ihrer Demo EP eine gelungene Sammlung von starken Tracks mit sehr viel Persönlichkeit. Nicole und Sebastian haben Spass am harten und ausgeprägten Sound und experimentieren auch damit und das auch sehr genial wie ich finde.

Bevorzugtes Stück auf der EP meinerseits is Teufelswerk.

Ich bedanke mich bei Nicole für die Zusendung der EP und hoffe auf eine super Zusammenarbeit.



QNTAL - Von den Elben (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Folk / Medieval / Chill Out
25.08.2006
King.ink
20.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Nach QNTAL´s Ozzymandias, haben Michael Pop, Syrah und Fil nicht nur wieder eine verzaubernde Musik komponiert. "Von den Elben" bringt sehr Stimmungsvoll eine Reise durch Anderwelt zu Gehör, die traumhafte Stimme von Syrah schafft es immer wieder Welten zu öffnen die einen dem tristen Alltag entreißen und zur R eise mit QNTAL einladen.



Laid In Ashes - Bastards From Hell
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
19.05.2006
Perish In Light Records
21.08.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Nach ihrem Debüt "Freakshow 666" sind die Death/Thrash Kerle aus Deutschland zurück, um immer mehr verbrannte Erde hinter ihnen zu lassen. "Bastards From Hell" das neue und zweite lebensgroße Album von "Laid In Ahes" bietet sogar mehr Thrash, mehr Melodien. Das Album schlägt alles nieder, was in den Weg kommt. Die Ohren werden durch 10 Rohstoffe, aber melodische erhöhte Spuren in der feinsten Old-School-Tradition geschlagen. Es gibt Lieder wie "Hate Brigade", welche durch aggressive Vokale Eindruck machen. Das Aggressionspotenzial wird sich sicher erheben, jenen schärferen Sound des "Face of Death", dass harte Schläge ins Gesicht des Publikums hinterlässt. Dennoch gibt es Spuren, die eine verschiedene Ansicht - mit "Gabriel" geben werden oder "Death of a Vampire" das Album mehr melodischer und ausdrucksvolle Scharfsinnigkeit in sich selbst offenbart, aber noch einlädt, um etwas euphorisches Head Banging zu veröffentlichen. Atmosphärisch, technisch gut versiert, aber dennoch brutal, Thrash /Death Metal in seinem Besten.



Slayer - Christ Illusion
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
04.08.2006
CMM
22.08.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Die brütende Hitze in diesem Sommer ist gerade abgeklungen und unsere erhitzten Gemüter können sich ein etwas erholen, da hauen uns SLAYER ihren lange angekündigten neuen Longplayer – namentlich „Christ Illusion“ um die Ohren.

Die EP „Eternal Pyre“ und auch das Cover (Eine Christusgestalt mit abgetrennten Händen, Dornenkrone auf dem Kopf, Jihad Schriftzug und einem Bildnis auf der Brust steht hüfttief in einem Meer aus Blut in welchem Köpfe schwimmen) lassen schon erahnen was da für ein thrashiges Süppchen gekocht wurde.

Gespannt schiebe ich die CD in den Schacht und drücke Play – nach einem nervtötenden Piepton bricht dann „Flesh Storm“ los, mahlende Gitarren, treibendes Schlagzeug und ein Tom Araya wie er giftiger und böser kaum klingen könnte (ob´s an der überstanden Gallen-OP liegt???). Wahnwitzige Lead-Solis der Herren Hannemann und King runden die Up-Tempo Nummer ab.
Song 2 – „Catalyst“ beginnt mit schnellem Riffgewitter, besitzt sehr viele Tempowechsel und komplexe Gitarrensolis, außerdem lebt der Song von Tom´s wütendem Schreigesang, welcher dem Song endgültige den SLAYER Stempel aufdrückt.
„Skeleton Christ“ beginnt sehr rhythmisch, das Riffing könnte auch von Unleashed stammen, dann wütender Thrash-Ausbruch, um dann wieder abzuflachen, die sehr technischen Solis fallen etwas auf.
Endzeitstimmung gibt es dann bei „Eyes Of The Insane“, das Schlagzeug tritt deutlich hervor, die Gitarren klingen im Hintergrund wie ein Klagelied, Tom´s Gesang wirkt als ob dieser kurz vor dem verenden ist. Immer wieder ist gesangliches und musikalische aufbäumen zu erkennen – an sich eher eine beklemmende Nummer.
Im Gegensatz dazu „Jihad“ – verspieltes Intro, die anderen Instrumente Stimmen wie ein aufkommendes Unwetter mit ein, bevor die Nummer in einer wütende Trash/Hardcoreorgie endet. „Consfearacy“ ist wieder die klassische Up-Tempo Nummer in bester SLAYER-Manier, Tom´s Gesang geht fast ein wenig unter, denn die Instrumente duellieren sich regelrecht.
Langsam, schleppend und unaufhaltsam bahnt sich „Catatonic“ den Weg in die Gehörgänge. Der Song lebt von einer mächtigen Gitarrenwand und den extrem wuchtigen Drums von Rückkehrer Dave Lombardo, der auch immer wieder sehr viel filigrane Details erkennen lässt.
„Black Serenade“ ist ein recht komplexer Song, geile Moshparts, gefolgt von verheerenden Up-Tempo Attacken und da dürfen die schon legendären Solis nicht fehlen. – einmal mehr treibt Felldrescher Lombardo seine Bandkollegen zu Höchstleistungen an.
Nun folgt noch das schon bekannte „Cult“ von der EP, bevor SLAYER beim Rausschmeißer „Supremist“ noch einmal das Gaspedal voll durchtreten. Die Musiker testen hier dann gleich noch was die Instrumente bzw., die Stimme so aushalten und ich stelle fest, das die Zeit an Slayer doch spurloser vorüber gegangen ist, als zu Alben wie „Diabolus in Musica“ oder „God Hates Us All“ angenommen. Rückkehrer Dave Lombardo hat da sicherlich auch ein großen Teil dazu beigetragen.

Eingetrümmert haben SLAYER das Teil in den NRG/Westlake Studios, den Mix übernahm josh Abraham – Excutive Producer ist wie soll es anders sein der Übermächtige Rick Rubin.

Fazit: Christ Illusion against Jihad – Violence Is SLAYER´s Way Of Live…
Reviewer: Mystis77 (Musikmaster)



Láme Immortelle - Phönix / Du siehst mich nicht (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Gothik
25.08.2006
King.ink
25.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: In der griechischen Mythologie verbrennt sich der in Ägypten als heilig verehrte Vogel Phönix alle 500 Jahre selbst auf einem Scheiterhaufen und ersteht nach einiger Zeit wieder neu und verjüngt aus der eigenen Asche und wird so zum Sinnbild für den Glauben an die Wiedergeburt.

Ähnlich läuternde Erfahrungen machen auch Láme Immortelle durch, wenn sich Sonja Kraushofer und Thomas Rainer ihre inneren Dämonen austreiben. Gerade Songwriter Thomas Rainer bekennt ganz offen, dass die Band für ihn als Selbsttherapie fungiert, wovon er auch auf dem kommenden Album "Auf deinen Schwingen" (VÖ: 25.08.2006) ausgiebig Gebrauch bracht.

Als Vorbote zum überraschend rockigen Nachfolger zum erfolgreichen "Gezeiten"-Album schickt das Wiener Duo mit "Phönix" eine Single ins Rennen, die einmal mehr dokumentiert, dass sich Láme Immortelle gern abseits gängiger Formate bewegen.

Statt einer glatt polierten Pop-Nummer präsentieren Láme Immortelle einen außergewöhnlichen Song, bei dem gleich im Intro die Gitarren als passender Soundtrack zu Sonjas flüsternden, dem Wahnsinn nahen Worten aufkreischen, doch die Erlösung naht mit einem packenden Refrain, in den auch Thomas mit seinem Dämonen gleichen Gesang einstimmt und so der eigenen Auferstehung aus den Trümmern der Selbstzweifel und Verletzlichkeit Vorschub leistet.



The Nouve - The Completion (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Electropop
01.09.2006
King.ink
25.08.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Schon auf dem Longplayer "The Last Goodbye Is Not Always The End" haben "The Nouve" ein feines Gespür für vielseitige Kompositionen bei gleichzeitig hoher Melodiendichte und intensiver Atmosphäre unter Beweis gestellt.

Mit der aktuellen Doppel-Single "The Completion" und "Track 4" liefert das Projekt um den Berliner Songwriter und Mastermind Robert Nouve nunmehr auch den perfekten Soundtrack zum Herbst.

Das schillernde "The Completion" verkörpert dabei die spätsommerliche Seite: verspielte Melodien, die mit leichtem Rhythmus und feinsinnigen Lyrics in einem hitverdächtigen Pop-Song zusammenfließen und sich als solcher fest im Gehörgang einnisten.

"Track 4" hingegen ist voller Melancholie und steht in seinem triphop-artigen Soundgewand, getragen vom sanften arrangement und veredelt von der überragenden Stimme von Gastsängerin Ofri, für Wehmut und Intimität.

Für die auf der Single enthaltenen Remixe von "Track 4" zeichnen dazu umj ein weiteres Mal Könner ihres Faches veranwortlich. Son hat der dem Weilheimer Kollektiv (Console, The Notwist, etc.) zuzurechnende Elektrotüftler Hometrainer einen minimalistisch anmutenden Dance-Remixe gezaubert, während der Berliner Szene-Jockey DJ Brick einen (ent-)spannenden Jungle-Remixe vorlegt.

Die Doppel-Single "The Completion" "Track 4" wird als Maxi-CD bei Nouve Recordings im Vertrieb von CMS veröffentlicht; die Promo-Videos zu den Songs sind u.a. auf www.myspace.com/thenouve zu sehen.



Hatebreed - Defeatist (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hardcore
25.08.2006
Roadrunner Records
30.08.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: "Hatebreed", die Spitze der Hardcore-Szene meldet sich mit einem neuen Album zurück, das treffender nicht heißen könnte - "Supremacy"! Eine Name, der nicht nur die Vormachtstellung der Band innerhalb der Szene unterstreicht, sondern auch das Album von allen bisher veröffentlichten Scheiben der Band abgrenzen soll. Knallharte Riffs treffen auf brutales Schlagzeuggeknüppel, wie man es von den Hardcore-Veteranen aus Connecticut gewohnt ist. Damit beweisen sie einmal mehr, warum "Hatebreed" in der Hardcore- und Metalszene eine der beliebtesten und bekanntesten Bands sind!

Ein kleiner musikalischer Vorgeschmack auf "Supremacy" gab ja bereits der Track "To The Threshold", der auf dem im Frühjahr veröffentlichten Sampler "MTV2: Headbanger´s Ball: The Revenge" enthalten war. Jedoch hält nun DAWN Radio die offizielle Promo-Single "Defeatist" in Händen und wird sie euch als Vorgeschmack zum Album zu Gehör bringen.



Gorilla Monsoon - Damage King
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hellrock
17.03.2006
Armageddon Music
31.08.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Gorilla Monsoon warten mit ihrem neuesten Werk DAMAGE KING auf. Nach FOUR TO CONQUER kommen die Mannen von Gorilla Monsson so richtig doomlastig daher und ihrem schmissigen Hellrock. Wer hier ein Feuerwerk erwartet an Speed kann sich gleich mal einen Gang zurück nehmen. Hier gibts die amtliche Vollbedienung in Sachen DOOMHELLROCK. Gorilla Monsoon rockt dich in eine Slowmotion die dich trotzdem nicht zum Einschlafen bringt, sondern unweigerlich das gewohnte Schunkelgefühl der DOOM Fraktion aufkommen lässt. Sphärisch düsterer Gesang und schleppende Gitarrenparts die mit den Drums weteifern wer den besseren Groove hinbekommt, nur um am Ende in genialem Zusammenspiel zur höchstform zu rocken. HELLYEAH THAT ROCKS!