CD Review !
Juli 2006

Sampler - Infact1on One
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
EBM
08.02.2006
Infacted Recordings
01.07.2006
DAWN DJ Gabriel

Kritik: Compilations wie „Infcat1ion“ sind in doppelter Hinsicht ein Geschenk an die Kundschaft: Lediglich zum Preis einer EP veröffentlicht das stets mit neuen, spannenden Bands aufwartende deutsche Label Infacted Recordings vier aktuelle Maxi-CDs von vier verschiedenen Bands! Den ersten Output dieser neuen Sampler-Reihe bestreiten die in Miami beheimateten Les Anges De La Nuit mit „Absolutions“, das norwegische Duo Conetik präsentiert „Cold Star (Dead Eyes)“. Des weiteren sind die bereits durch „Black City Lights“ bekannten State Of The Union mit der 5-Track EP „The Alien chronicles“ vertreten sowie das schwedische Newcomer-Trio Michigan, das in Deutschland bereits im Vorprogramm von Diorama zu sehen waren, mit „The fallen star“.

Bereits der erste Hördurchlauf bestätigt die Erwartungen: Hier sind vier Bands versammelt, deren Sound besser nicht zusammenpassen könnte. Allesamt in den weitläufigen Gefilden des Electro-Pop beheimatet, spiegelt das Song-Material auf ihren Singles wunderbar dessen Vielfältigkeit wieder. Atmosphärisch-opulent und mit bezwingenden Melodien ausgestattet, gehen die bereits seit 2003 bestehenden Les Anges De La Nuit auf „Absolutions“ ans Werk: Neben der Original-Version des Titeltracks „Absolutions“ besticht der von Angels und Agony beigesteuerte Remix mit großartigem Future-Pop und herausragendem Gesang. Namnambulu-Fans dürften hier auf ihre Kosten kommen. Die beiden B-Seiten Tracks haben es ebenfalls in sich: „I still love you“ ist ein mystisch-beklemmender Song, der dem Tag das Licht nimmt und die Liebe gibt – eine traurige, aber großartige Hymne. Treibend genug, um auf die Tanzfläche zu verführen, aber auch zurückhaltend genug, um versunken darin zu schwelgen. „I find myself“ im Transformer Remix hingegen prescht mit wuchtigen Techno-Beats und spacig verfremdeten Vocals direkt in die Beine und in die DJ-Playlists. Im Vergleich zu den anderen Songs etwas gewöhnungsbedürftig, aber gnadenlos gut!

Mit der Single “Cold Star (Dead Eyes)” melden sich Conetik nach ihrem sensationellen Debüt „Carbon Electriq“ im vergangenen Jahr zurück. Mit entspanntem, gemäßigtem Tempo, ansprechend-monotonem Gesang und ohne viel Schnickschnack und Schnörkel entpuppt sich „Cold Star (Dead Eyes)“ in der Original-Version als smoother, reinrassiger, schöner Dance-Track, der allerdings vom SWG-Mix bei weitem getoppt wird. Auch hier trifft das längst ausgeschlachtete Adjektiv „spacig“ die Beschreibung wohl am besten. Mit zusätzlichen sphärischen Sound-Effekten ausgestattet, ist dieser Track zum Abheben prädestiniert. Sehr schön ist auch der „Liquid Divine Mix“ geworden, dessen Name im Grunde schon vermuten lässt, wohin hier die Reise geht. Moderat im Tempo bewegen sich Conetik hier zwischen fiebrigem Trip Hop und relaxtem House. Dieser sehr gelungene Mix hätte ruhig etwas länger ausfallen dürfen! Wie eine trauriges, aber auch eindeutiges, resolutes Bekenntnis mutet die grandiose B-Seite “The Machine (In Me)” an: Getragen und anfangs zurückhaltend instrumentiert erwächst dieser Song schon bald zu einem mit Streichern unterlegten Kunstwerk. Hier kehrt eine kalte, stählerne und berechnende Apparatur ihr eigentlich nicht vorhandenes melancholisches Inneres, seine „Seele“ nach außen.

State Of The Union, die bereits seit dem Jahr 2000 erfolgreich im Geschäft sind, machen auf „Infact1on“eine kleine Ausnahme und präsentieren mit „The Alien chronicles“ gleich fünf unterschiedliche Songs. „The Sphynx’s Answer“ ist ein wuchtiges, mystisch angehauchtes Dance-Instrumental und fließt nahtlos in „Fall from grace“ über, einem entspannten Mid-Tempo Song, dessen fast zu geradlinige, verzerrte Stimme an Mind.In.A.Box erinnert – hier und da durchzogen von ruhigen, fast beschwörenden Voice-Samples. Auch die Tracks “Fallen Angels” und “Blindfold” sind nach einem ähnlichen Muster gestrickt, untermalt von derselben prägnanten, in gewisser Weise auch niedlich wirkenden “Stimme”, die für ein angenehmes, beruhigendes Gefühl sorgt. Die Songs sind leichtfüßig und sphärisch, jedoch keineswegs beschwingt – ideal für einen kleinen Chill-out. Doch Achtung: Mit “The color of my skin” setzten State Of The Union noch einmal ein dickes Electro-Brett an den Schluss, gewaltig und sehr direkt, simpel gestrickt, aber großartig.

Mit dem äußerst sympathischen Trio Michigan haben Infacted Recordings einen kleinen Diamanten ausgegraben. Diesen Eindruck wird man zumindest auch nach mehrmaligem Durchhören der aktuellen Single „The fallen star“ nicht los. Mit viel 80ies-Disco-Appeal und jeder Menge Schwung und Pathos ist der Titel-Track „The fallen star“ im Grunde DAS Hightlight des kompletten Samplers! In diesem Fall kann nicht einmal der „For your love Mix“ mit dem Original mithalten: Die leicht verzerrten Vocals, die fetteren Beats und Bässe und leicht modern aufgetunte Melodie stehen dem Song zwar ebenfalls gut, der nostalgische 80ies Touch jedoch ist es, der „The fallen star“ erst unwiderstehlich macht! Mit „Emotional Silence“ haben Michigan den klassischen, ruhigen und melancholischen „Herzenswärmer“ auf die Single gepackt. „Sad Queen“ im strangen Bastai-Mix präsentiert die Schweden zu guter Letzt noch von einer raueren, experimentelleren Seite und wirkt durch die verfremdeten Vocals und den hypnotischen Beat sehr abgefahren.



Oomph! Feat. Apocalyptica - Die Schlinge (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Gothik
28.07.2006
Kink.ink
10.07.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Mit "Die Schlinge" bringen Oomph! nun schon die 3 Single aus ihrem Album "GlaubeLiebeTod". Dieser Song ist wieder einmal ein Featuring Song, diesmal mit den Dunkel Cellisten von Apocalyptica.
Der Track wurde exzellent umgesetzt und macht wieder einmal mehr ersichtlich, dass Oomph! immernoch gern experimentieren und dass jede Singelauskopplung die sie sich vornehmen ein Volltreffer wird.

Ich kann nur sagen: Erstklassige Arbeit und macht weiter so.



Apoptygma Berzerk - Love To Blame (2 Track Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Rock / Electronic Rock
16.06.2006
Gun Label Group
10.07.2006
DAWN DJ Psycho

Kritik: Mit "Love To Blame" geht die 3. Single Auskopplung von Apoptygma Berzerk an den Start.

Bei dieser Sible handelt es sich wieder um ein gekonnt in Szene gesetzten Song, der es versteht die Hörer zum mitsingen zu animieren. Besitzern des Albums "You And Me Against The World" ist der Track nicht unbekannt und aus meiner Sich zieht er beim ersten hören sofort in den Ohren seine Kreise. Auch Leuten die nicht so ganz von dieser Art Musik zu überzeugen sind werden merken, dass dieser Song absolutes Hitpotenzial hat.

Auch der Remix, der auf dieser Single zu finden ist brauch sich hinter dem Original Song nicht zu verstecken. Fährt er doch mit klaren Bass-Lines und exaktem Gesang auf und geht sofort in die Beine. Also zusammenfassend ein MUSS für jeden Fan und auch absolut hörenswert für jeden Neuling.

Von mir, für diese Auskopplung klare 100 % Zustimmung.



Benea Reach - Monument Bineothean
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Extreme Metal
31.07.2006
SureShotWorx
11.07.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Zum erstenmal wage ich mich an eine Vorstellung nebst Review einer Band aus diesem Genre heran. Von der extremen Härte dieser Band lassen sich für mich zunächst Parallelen zu In Flames ziehen. Das von Marco Storm geschriebene sowie produzierte Album "Monument Bineothan", bietet dem Hörer einen grandiosen Sound und kompromisslose Härte. Die sechsköpfige norwegische Band wurde von Storm so wie ex Extol Gitarrist Christer Espevoll gegründet. Man nahm dieses riffbetonte Erstlingswerk zusammen mit Co Produzent Yngve Uggen auf, um der gesamten Metalcrowd einen kräftigen Schlag ins Gesicht zu versetzen.

Fazit: Die Band und ihr Album ist nicht ganz my Cup oft tea, aber ich denke bei der richtigen Hörerschaft wird dieses Album wahre Begeisterungsstürme auslösen.



Death SS - The Seventh Seal
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hard Rock
23.06.2006
SureShotWorx
11.07.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Zunächst fällt an dieser Band der an die graue deutsche Vergangenheit erinnernde Name auf. Aber weit gefehlt, bei dieser Band handelt es sich um eine doch schon betagtere Band, deren erstes Album bereits 1988 veröffentlicht wurde. Dieser neue bereits 11. Output des Fünfers besticht durch erdige Hardrockklassiker, klasse Gitarenarrangements und tolle Songs. Normal stehe ich ja nicht auf Bands die sich eine Maskierung der Marke Kiss aufpinseln lassen, aber diese Band muss man bei deren neuen Album musikalisch einen Hochgenuss bescheinigen. Davon gerne mehr. Vor allem, man beachte die geniale Homepage http://www.deathss.com/ .



Stonegard - Arrows
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal
07.07.2006
SureShotWorx
11.07.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Mit ihrem Debutalbum "Arrows" haben die norwegischen Metaller von Stonegard einen echten Volltreffer gelandet. Zehn der besten Songs der nunmehr seit fünf Jahren bestehenden Band fanden ihren Weg auf den vorliegenden Silberling. Dem geneigtem Hörer eröffnet sich bereits beim ersten Song ein phänomenales Riffgewitter der allerersten Sorte, welches sich durchs komplette Album zieht. Anspieltips möchte ich hier gar nicht nennen, da jeder Song klasse und mit super Sound arrangiert wurde. Bleibt zu hoffen, dass dieses Album nicht in der Flut der Neuveröffentlichungen unter geht. Super Band und klasse Album.



Helheim - The Journeys And The Experiences Of Death
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Viking Metal
16.06.2006
SureShotWorx
12.07.2006
DAWN DJ Serafin

Kritik: (http://www.sureshotworx.de/): Die Norwegische Viking Metal Band "Helheim" wurde 1992 gegründet. "Helheim" bleiben musikalisch nie stehn, sondern wurden mit jedem Album besser. Nach einigen Veröffentlichungen bei verschiedenen Labels sind Sie nun bereit Ihr 5.tes Studioalbum herrauszubringen. "The Journeys And The Experiences Of Death" ist bis jetzt "Helheims" bestes Album.

Dieses mal nahmen Sie das Album in den Konklave Studios in Bergen auf. In dem Sie ihren Sound erweiterten und verfeinerten, den man im Song "Oaken Dragons" hören kann. Um noch einen epischeren Sound zu bekommen, holten sich "Helheim" Jiri Valter von der Tschechischen Band "Root" um mit Ihm 2 Songs ("Oaken Dragons" und The Thrall And The Master) einzuspielen.

Marius Lynghjem von der norwegischen Band Crvine erscheint ebenfalls im Song "Oaken Dragons". Und wenn das noch nicht genug ist, die Limited Edition Digipack von "The Joureneys And The Experiences Of Death" enthält das noch nie veröffentlichte Mini Album "Helsviti" welches eigentlich durch Massacre Records 2001 veröffentlicht werden sollte. Dieses verlorene Meisterstück wurde in Grieghallen, Bergen aufgenommen uns ist Pflicht für Helheim Fans.

Heathendom ist Widerstand....... also lasst die Reise beginnen.



Neetzach - True Servants Of Satan
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Norwegian Black Metal
09.06.2006
SureShotWorx
12.07.2006
DAWN DJ Serafin

Kritik: Neetzach - die Norwegischen 3er.... mit Bandkopf "Gidim Xul" veröffentlichen sie das Album "True Servants Of Satan" ..... ihr Erstlingswerk. Wobei Gidim Xul schon 1995 ein Demotape mit dem Namen "Pinseltronen" aufnahm und dann 11 Jahre in der Versenkung verschwand.

"Neetzach" bieten rauhen Old School Black Metal... mit gewissen Ähnlichkeiten an Darkthrone und Gorogoth... ohne diese in geringster weise zu kopieren. Der Gesang - irgendwo zwischen kehlig und keifend.

Wegen Mangel an Konkurenz kann man dieses Album als Neuerscheinung bezeichnen.
Für Fans des rauhen Old School Black Metal der 90er..... ist ein reinhören zu empfehlen.



Before Eden - The Legacy of Gaia
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Progressive Metal
07.2005
Eigenerwerb
13.07.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: Im Jahre 1998 vollzog sich die Bandgründung der brasilianischen Band "Before Eden". Drei Jahre später, also 2001 hat BEFORE EDEN ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlicht wobei sie ziemliche gute Kritiken für sich einheimsen konnten. Der brasilianische Progmetal scheint sich weitgehenst sicher zu entwickeln. Zwei Jahre nach dem Debütalbum folgte eine Demo mit zwei neuen Stücken. Der Sänger Jaison Peixer verleiht den Songs mit seinem sehr kraftvollen und mitreißendem Gesang eine recht progressive Note. Selbst zu dieser ausdrucksstarken Stimme passt der musikalische Bereich einfach prächtig. Es wird ebenso kraftvoll in die Tasten bzw. Saiten gehauen und stehen dem Gesang natürlich nichts nach. BEFORE EDEN lässt diese Mischung aus Melodie, Härte und komplexen Songstrukturen mit dem Silberling "The Legacy of Gaia" zu einem atmosphärischen Genuss in reinster Progkultur wie zbsp. "ENIGMA: Calling" von Pagan`s Mind werden. Sehr herausragend natürlich die aus sechs Akten bestehende Suite "The Legacy of Gaia". Die einzelnen Stücke wie -Nomad Soul-oder -Wizard of the South- fanden bei mir auch einen wohligen Ohrgenuss. Der Gesamteindruck dieses Silberlings und der Band hat meinerseits auf sehr angenehme Resonanz gewirkt. Dieses Meisterwerk ist also sehr empfehlenswert.



Slayer - Eternal Pyre feat. Cult (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
23.06.2006
Kink.ink
14.07.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Im Jahr 2006 gibt es so einige Jubiläen zu feiern, neben 20 Jahre Metallica´s „Master Of Puppets“ erschien im gleichen Jahr damals auch SLAYER´s „Reign In Blood“, zudem feiert die Band in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. Ein freudiger Anlass für die Band also, um an dem satanischen Datum 06. 06. 06 das neue Album der „Totschläger“ unter die fanatische und nach akustischem Blut lechzende Gefolgschaft zu bringen.

Leider gab bzw. gibt es Differenezn zwischen der Band und dem Produzententeam, so dass weder das geplante Album noch eine EP an diesem denkwürdigen Tag veröffentlicht werden konnte, und auch die gesundheitlichen Probleme des Exil-Chilenen Araya trugen zusätzlich ihren Teil dazu bei.

Nun, ende Juli halte ich nun die EP „Eternal Pyre“ in den Händen, die neben dem Song „Cult“ vom demnächst erscheinenden neuen „Schlachtwerk“ „Christ Illusion“ mit einem Enchanced additional video part aufwartet. Darauf findet sich neben dem Song „War Ensemble“ vom letztjährigen Auftritt auf der Main Stage beim WFF ein zusammengeschittenes Videofootage die SLAYER beim Eintrümmern eines Songs, sowie Szenen aus dem Recording- Studio zeigen.

Der Song „Cult“ an sich beginnt recht langsam, das einsetzende Schlagzeug ist wuchtig wie lange nicht mehr, was nicht zuletzt auch am Rückkehrer Dave Lombardo liegt (und natürlich auch an der druckvollen Produktion). Der Song entwickelt sich zu einer rasenden Trash-Granate. Toms wütender slayer-typischer Gesang drückt dem Song deutlich die Bandattitüde auf. Die Gitarrenarbeit der Herren King und Hahnemann, lässt dann keinen Zweifel mehr – SLAYER Are Back!!!

Doch nicht nur akustisch gibt es einen Vorgeschmack, den das „Eternal Pyre“-Cover zeigt einen kleinen Ausschnitt des bald erscheinen Albums „Christ Illusion“. Ein kleiner, fader Geschmack bleibt zurück, aufgrund der zeitlichen Misere, wirkt die EP etwas mager, nur ein Song, und die in der Eile zusammen geschnittenen Videoparts sind fast ein bisschen zu wenig, machen aber dennoch Lust auf mehr SLAYER.

Fazit: Slayer 2005 – 25 Years Of Slaytanic and Bloody Bay Area Trash!!!

Reviewer: Mystis77



Kristendom - Awakening The Chaos
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Death Metal
23.06.2006
SureShotWorx
18.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Kristendom wurden 1997 in Paris gegründet und gaben mit Operator Dead 1999 ihr Debütalbum. Darauf folgten die Scheiben "From Within"(2000) und "Inferno"(2002).

Das vierte  und aktuelle Abum"Awakening the Chaos" ist eine typische Melodic Death Scheibe geworden. Knackig und im Midtempobereich gehalten,was eigentlich Schade ist, da die Jungs mit Sicherheit noch mehr bieten können und das Ganze noch etwas schneller gestalten könnten.



MyGrain - Orbit Dance
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Death Metal
23.06.2006
SureShotWorx
18.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: MyGrain veröffentlichen 2 Jahre nach ihrer Gründung mit "Orbit Dance" ihr Erstlingswerk. Ausruhen kann man sich bei dieser Scheibe eigentlich gar nicht, da die 6 Finnen eigentlich durch weg aufs Gaspedal drücken.

Den Musikstil würde ich mit finnischen Melodic Death gepaart mit amerikanischen Gebolze vergleichen. Der Gesang  wechselt zwischen kreischenden Growls und klarem Gesang und das Keyboard gibt dem Ganzen ein abschliessendes Gesamtbild.

Also für Fans dieses Genres kann ich nur eine Kaufempfehlung ausgeben.



Wastefall - Self Exile
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Progressive Metal
30.06.2006
Eigenerwerb
20.07.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: Die griechische Band WASTEFALL wurde 2003 gegründet und brachte im selben Jahr ihr Debütalbum "Fallen Stars And Rising Scars" das am 10. Juli 2003 erschien, raus. Album Nummer 2 "Soulrain 21" folgte dann gute 15 Monate später, genau gesagt am 20. Oktober 2004. Diese beiden Alben erschienen bei Sleaszy Rider Records. Mit einem Weltweiten Deal bei Sensory kommen die griechischen Metaller von WASTEFALL mit ihrem 3. Album "Self Exile" zurück. "Self Exile" wurde gemixt und gemastert mit Hilfe von Tommy Hansen (u.a. Helloween, Pretty Maids), welches eine beeindruckende Klang Visitenkarte geworden ist, was  natürlich ein Leckerbissen für alle Prog-und Metalfans gleichermaßen sein wird. Mit dem Silberling "Self Exile" legte die noch recht junge Band WASTEFALL erneut einen sehr kreativen Quantensprung hin, womit sie das nächste Level ihrer eigenen Karriereevolution, trotz einiger Besetzungswechsel an den Drums, mühelos erreicht. Zuerst fand ich das Album sehr komplex und sperrig doch nach mehrmaligen hören, zündete das "Self Exile" so richtig. Vorallem rifftechnisch bewegt sich WASTEFALL in den Sphären von NEVERMORE und der neueren DREAM THEATER. Mit dem Song "Another Empty Haven"  erinnert WASTEFALL aber eher TOOL. Sie kreieren in ihren Songs eine sehr komplexe Atmosphäre und beweisen ein Spitzen Gespür für Melodien, wie in dem Song "Strife For Definition" Mein Favoriten dieses Silberlings sind die  Songs "Dance Of Descent" und  " Sleepwalk", wobei man ein paar melancholische Momente in sich aufnehmen kann. Etwas düsterer wird es bei dem Song "Another Empty Haven" welcher für mich sehr hohe metallisch  spieltechnische Klasse hat. Den Griechen ist also ein sehr beeindruckendes Scheibchen gelungen was sicher auch die PAIN OF SALVATION- Anhängerschaft begeistern wird. Alle Achtung meinerseits, denn in meinen Ohren ist jeder Song für sich einfach gesagt................Meisterhaft Klasse!



Mörker - Skuggornas Rike
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
14.07.2006
Nothern Silence Productions
21.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Was melodischen und symphonischen Schwarzmetal angeht, sind die Norweger Dimmu Borgir führend in ihrem Genre, dass aber auch eine so große Band eine beachtliche Entwicklung hinter sich hat, kann der interessierte Hörer beim Vergleichen des Albums „Stormblast“ mit den gleichnamigen Re - Recordings gut nachvollziehen, denn auch Borgir klangen am Anfang lange nicht so wie auf dem aktuellen Werk.

Eine recht unbekannte junge Band Namens MÖRKER aus dem skandinavischen Nachbarland Schweden hat sich ebenfalls diesem atmosphärischen, nordischen Black Metal verschrieben, und setzt Soundtechnisch beim Borgir-Erstling an. Gegründet wurde die Band 2003, nach kleinen Personalproblemen besteht nun seit 2004 ein aus drei Mann bestehenden stabiles Line Up. Nach dem 2005er Demo „Den Sista Utfärden“, welches im gleichen Jahr auch als EP veröffentlicht wurde, steht nun das erste Langeisen der Dunkelsymphoniker in diesem Jahr an, betitelt mit „Skuggornas Rike“.

Die Aufmachung der CD ist komplett in schwarzweiss gehalten, das Cover ist eine Art Bleistiftzeichnung und zeigt drei Turmspitzen einer Burgfeste, im Vordergrund Wälder.

Aufmerksame Szenebeobachter erkennen auch hier durchaus Parallelen zu Borgirs Erstling „For All Tid“ (Auch hier zeigt das Cover Grundmauern eines Schlosses eingebetet in einen Skandinavischen Landstrich).

Nach dem ersten Hördurchgang ist es umso erstaunlicher, dass das ganze Album im Prinzip wirklich auch aus den Anfangstagen eben jener Band stammen könnte. Doch genug mit den Vergleichen, MÖRKER besitzen durchaus Eigenständigkeit – die Gitarren klingen lange nicht so scheppernd und nervig, die Keyboards harmonieren besser mit den Leadgitarren und sind um längen besser in den gesamten Sound eingebettet. Die Stimme ist derart knurrig böse keifend, dass sie markant hervorsticht. Insgesamt ist die bodenständige Produktion klar und die flächigen atmosphärischen, melodischen Kompositionen wirken dennoch so primitiv, das dieses Album mehr Identität in sich birgt, als so manche kommerzielle Hochglanzproduktion ohne Seele, die nur auf Kohle aus ist.

Aufgenommen wurde zwischen Februar und April 2006, abgemischt hat Gitarrist und Bassist Grimner, das Mastering geht auf das Konto von Jari Ikonen.

Insgesamter Eindruck: Nicht die schlechteste Idee sein musikalisches Schaffen in den Dienst eines fast (in der Art) nicht mehr existenten Musikstils zu stellen, als auf Teufel komm raus auf die identitätslose Kommerzschiene zu setzten, was Mörker eindrucksvoll gelungen ist und durchaus auf eine positive musikalische Weiterentwicklung schließen lässt. Norwegischer können die drei Schweden eigentlich nicht klingen.

Fazit: MÖRKER´s “Skuggornas Rike” Is A Sensational Piece Of “True Norwegian Black Metal” from Sweden!!!

Reviewer: Mystis77



Entombed - When in Sodom (EP)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
06.06.2006
SureShotWorx
23.07.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Endlich mal ne Band - die ihre eigene Mukke als Download herausgeben - und net wie Metallica "nur" Kohle verdienen wollen - die Jungs von Entombed macht es Spass Mukke zu machen und das hört man ! Und wer sich 4 Stücke Downloaden will geht entweder auf http://www.Entombed.org/ oder auf http://www.myspace.com/serpentsaints   - alleine dadurch haben die den absoluten Respekt der Fans verdient - und  wer Spass an den Songs hat - kauft sich sowieso die EP !



Disaster K.F.W. - Collateral Damage
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
14.07.2006
SureShotWorx
23.07.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Disaster K.F.W. wurde bereits 1985 gegründet - erstmal Respekt für 21 Jahre ! Obwohl der Name erst 5   Jahren gewählt wurde. Und K.F.W. steht für Klassicher Friedhof Weimar ! Also Musik aus Deutschem Lande - und absolut genial - man merkt das die 21 Jahre zusammen sind - net alle - aber es ist erst das 2 Album vom Disaster K.F.W. - also ein Beispiel, das es sich lohnt am Ball zu bleiben. So nun zum Album im Begriff - Death Metal ein absolutes Highlight dieses Jahr und nicht aus SKANDINAVIEN - bisher das beste was ich persönlich gehört habe! Hat nix mit Patriotismus zu tun ! Das Album ist nun mal GEIL !



Stone Sour - Come What(ever) May (3-Track Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal / Stoner Rock
28.07.2006
Roadrunner Records
24.07.2006
DAWN DJ Shadow

Kritik: STONES SOURS erstes Album seit vier Jahren feuert aus allen Kanonen und ist dafür erschaffen worden, die Aufmerksamkeit der Rock´n´Roll Gemeinde auf sich zu ziehen und ihre Herzen zu entfachen. Schon ihr Debütalbum konnte reichlich Erfolge einstreichen: So wurde es in den Staaten zwei Mal für den Grammy nominiert und erreichte dort ebenso Gold-Status. Nicht zuletzt durch ihre Hitsingle „Bother“, welche auch auf dem „Spiderman“-Soundtrack vertreten war, konnte sich Stone Sour in den Jahren 2002/03 als facettenreiche Naturgewalt positionieren.

STONE SOUR, die Band um Corey Taylor, seines Zeichen bestens bekannt als Frontmann von Slipnot, liefern nach einer vierjährigen Pause ihr zweites Album "Come What(ever) May" ab.

„Come What(ever) May” ist ein sensorisches Experiment, ein Konglomerat der Emotionswelt, zu der ein Mensch fähig ist. Die erste Single „30/30-150” und auch der Track „Reborn” entfachen beispielsweise eine innerliche Hitze, ein brodelndes Inferno. Quellen doch schon die ersten Takte einem unaufhaltsamen Lavastrom gleich aus den Boxmembranen.

Die Mannen um Corey Taylor versuchen keinen bestimmten Effekt hervorzurufen: „So many bands are so genre-specific these days. No bands cover the middle ground. If they try, it's lifeless and limp. Our album has such a pulse. The cool thing is that when we write stuff, it turns out catchy whether we want it to or not. It's just something that we do.”



Carpathian Forest - Fuck You All
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
16.06.2006
Eigenerwerb
24.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Carpathian Forest - Oberförster Nattefrost hat seine Vasallen ins Studio gescheucht und zwar direkt aus den Wäldern (oder war es der Knast?). Das Resultat hört auf den Namen „Fuck You All“ – aha, bei dem Titel erwarte ich weitere orale und fäkale Ergüsse seitens des Hellcomanders wie sie schon ausgiebig auf den beiden Soloscheiben auf Tonkonserve gebannt ist – doch nein! Großes Erstaunen, es regiert die Musik – und zwar ausschließlich.
Und mehr noch, die 10 Songs klingen besser als nach den 2 Soloscheiben erwartet, und das Zusammenspiel der einzelnen Musiker scheint auch immer besser zu harmonieren. Lediglich das Cover ist noch aus „alten Tagen“, es zeigt Zeichnungen von Nattefrost, die er im Rausch (von welcher Substanz in den Momenten auch immer) gezeichnet hat – allerlei Nettigkeiten wie einen „sehr überdimensionalen“ Penis, allerlei Getier mit umgedrehten Kreuzen, lateinische Formeln und und und – ach ja das obligatorische 666 darf da natürlich nicht fehlen. Und auch das Inlay wurde mit weiteren Zeichnungen „verschönert“!

In gepflegtem, treibendem Tempo beginnt „Vi Apner Porten Til HLEVETE“, sägende Gitarren und ein Nattefrost wie er misantropischer nicht klingen könnte. „The Frostbitten Woodlands Of NORWAY“ klingt düster und mystische, eine mahlende zermürbende Grundstimmung wird immer mal wieder von Blasteinlagen jäh unterbrochen. Der dritte Song „Start up The..“ ist eingängig mit einer rythmischen Grundstimmung, der Song wird durch die variantenreichen Vocals erst interessant, zum Ende hin wird der Song stampfender und lädt durchaus zum bangen ein. Bei „Submit To SATAN“, wird das Tempo ein wenig angezogen, Nattefrost klingt vehement und blasphemisch, fast könnte man meinen ein Pfarrer sei hinter ihm her und will ihn bekehren. Die nächsten beiden Song sind genauso aufgebaut – allerdings steht hier die Gitarren etwas mehr im Vordergrund und die lockern mit immer mal wieder eingestreuten Riffs das rythmische Gesamtbild auf. Mit „The First Cut Is The Deepest“, und “Evil Egocentrial Existencialism” bekommt der Hörer dann noch einen deutlich morbiden Eindruck von Band, an sich passen die Songs gut in das Gesamtbild der Scheibe, jedoch kommt das Gefühl auf, dass mit jedem weiteren Song ein bisschen Qualität verloren geht. Bevor dann mit „Shut Up, There is NO excuse to live..“ auch das musikalische Ende der Scheibe kommt.

Aufgenommen wurde in den ANP und Vranglyd Studios sowie im Dub Studio, abgemishct hat Valle Adzic im Deadline Studio.An sich ist das Zusammenspiel der einzelnen Mitglieder runder und harmonischer geworden, die Plattehat eien morbide und necrophile Grundstimmung und lebt viel von Nattefrost´s Stimme. Sie zeigt außerdem das in vielen Black Metallern wohl auch ein heimlicher Rock´ n Roller steckt.

Fazit: Fuck You All – Caput Tuum Ano Est – Carpathian Forest 1992-2006.

Reviewer: Mystis77



Halo Of Shadows - Manifesto
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Death / Black / Heavy Metal
28.07.2006
True Music
24.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Anfang 2005 beschlossen die fünf jungen Finnen, Antti Matilainen - Vocals, Teemu Hänningen - Guitars, Teemu Anttila - Keyboards und Jari Huttunen - Drums eine harte Metal Band zu gründen mit der Betonung auf METAL! Alle Musiker waren bereits in anderen Bands aktiv - konzentrierten sich jedoch jetzt auf "Halo Of Shadows".

Wuchtige, betonharte Riffs mit pfeilschnellen, messerscharfen Leadbreaks, melodischen Hooklines sowie aggresiv-rauen Vocals sind die charakteristischen Trademarks von "Halo Of Shadows". Soundmäßig sind die vier jungen Finnen in der Schnittmenge von Death, Arch Enemy, Symphpony X, Kind Diamond und Children Of Bodom anzusiedeln - vermengen sie doch Death, Black und Heavy Metal Elemente.

Das melodische Death Metal mit extrem eigenständigen sowie originellen Arrangements weiss auf ganzer Linie zu überzeugen. Die zehn Songs des "Halo Of Shadows" Einstandes liefern geballte, explosive Power auf der ganzen Linie. Inhaltlich setzten sich "Halo Of Shadows" in ihren Texten mit Kritik auf Religion und anderen relevanten Themen in der heutigen turbulenten Welt auseinander. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn man von "Halo Of Shadows" nicht noch in größeren Stile hören würde.



Grave - As Rapture Comes
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
24.07.2006
Century Media
25.07.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Schwedentodfans aufgepasst! Die neue Grave ist am heranrollen! Wer die schön düsteren und atmosphärischen Stücke auf dem Vorgänger "Fiendish Regression" mochte, wird auf dem neuen Silberling namens "As Rapture Comes" nicht enttäuscht werden. Wenn gleich die Mehrzahl der Songs nicht mehr ganz so stampfen daherkommt. Das Durchschnittstempo dürfte in etwa das selbe geblieben sein. Die Produktion ist natürlich wieder Top. Was anderen hat man wohl von einem Produzenten, der sich Peter Tägtgren nennt, auch nicht zu erwarten.

Nett anzuhören, wie die fünf Schweden um Sänger und Gitarrist Ola Lindgren sich weiterentwickelt haben.

Freut euch, es gibt ausser IKEA auch andere gute Dinge da oben!



Gurd - Bang!
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
28.07.2006
Dockyard1
27.07.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Tja, da hat Dockyard1 mal wieder einen klasse Riecher bewiesen, als sie Gurd unter Vertrag genommen haben. Klare, astreine Gitarrenriffs, abwechslungsreicher Sound, bei dem das stillsitzen unmöglich ist. Wer Messiah kennt, wird sich nun ein Loch in den Bauch freuen, da isser wieder, Herr Pulver mit seiner herrausragenden Stimme, die durch und durch geht.

Klasse Scheibe....immer ran an das gute Stück....ihr werdet es nicht bereuen....



Strapping Young Lad - The New Black
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
17.07.2006
Century Media
28.07.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Die kanadischen Extremisten von STRAPPING YOUNG LAD sind mit “The New Black” zurück, einem atemberaubend eindeutigem und facettenreichen Album, das schon bald ein Meilenstein in der Ruhmeshalle des Heavy Metal sein wird. Die Band, angeführt von Sänger, Songwriter und Produzent Devin Townsend, hat ihren Sound neu definiert und etwas erschaffen, das die stärkste Veröffentlichung ihrer sowieso glänzenden Karriere werden wird. Das Album, gemixt vom bekannten Mike Fraser (Aerosmith, Metallica), ist eine durch und durch unterhaltsame Achterbahnfahrt, die eine großartige Mischung aus musikalischer Technik, unwiderstehlichen Melodien und eine Fülle an alles zerfetzenden Gitarrensoli umfasst, und das alles auf dem Fundament intelligenter und humorvoller Texte. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: Erwartet das Unerwartete!



Firewind - Allegiance
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Metal
24.07.2006
Century Media
28.07.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Die Melodic Metaler "Firewind" aus Griechenland sind mit einem neuen Album, symbolisch "Allegiance" betitelt, zurück. Die 11 Songs auf "allegiance" werden ohne Zweifel die Wünsche und Sehnsüchte eines jeden anspruchsvollen Metalhead erfüllen, indem es Firewind gelungen ist, die besten Elemente aus modernem melodischen Hardrock, powervollen Epic-Metal, supereingängige und effektiven Hooklines und einer unwiderastehlichen Gitarrentechnik zu vereinen. Die flotten Eröffnungsnummern "Allegiance" und "Inasity! garantieren einen überragenden Start, bevor man mit der ersten Single "Falling Into Pieces" dem Hörer komplett den Atem raubt. Außerdem verschaffen das atmosphärische rockende "Breaking The Silene", die süßen Töne der Halbballaden "Deliverance" und "The Essence", das klassische Kraftpaket "Till The End Of Time", oder der melodische Rausschmeißer Where Do We Go From Here?" einen wunderbaren Überblick darüber, wie abwechslungsreich, dynamisch und unterhaltsam dieses Album ist. "Allegiance" wird "Firewind" definitiv in die Elite der Szene katapultieren. Haltet Augen und Ohren offen!!



Between The Buried And Me - The Anatomy Of
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Rock / Metal
14.07.2006
Gordeon Music
29.07.2006
DAWN DJ Poison

Kritik (http://(Gordeonmusic.de/): Auch die krawalligsten Extremisten-Truppen haben irgendwo ein weiches Herz und gelegentlich verdammt viel Spaß inne Backen. Die Krachmaten "Between The Buried And Me" sind da ein ganz besonderer Fall. Die Amis haben ein weitaus größeres musikalisches Spektrum, als es so manch engstirniger Mensch wahr haben will. Zudem stehen die Kerle zu ihren Roots - und können das handfester beweisen, als so manche Kapelle, die in den gammeligen Mötley-Crüe-Shirts ihrer großen Brüder einen auf cool macht. "Between The Buried And Me" haben für "The Anatomy Of" ihre Lieblingstracks aufgenommen. Dabei kennen sie keine Hemmungen und werfen mal eben Pantera, Mörtley Crüe, Pink Floyd, die Smashing Pumpkins, Depeche Mode, Sepultura und Queen in einen Topf. Dem Ganzen wurde natürlich irgendwie auch der klassische BETWEEN THE BURIED AND ME-Stempel aufgedrückt, so dass Fans der Band ihren Spaß haben werden, aber auch die Anhänger der Originale hier noch so manch interessante Facette aus den ollen Kamellen herausgekitzelt bekommen.

Und jetzt Alle: "Wow, yeah, Kickstart my heart! Give it a start!"



Lacuna Coil - Enjoy The Silence (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Rock/Metal
31.03.2006
Century Media
29.07.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Vier Alben und zwei EPs verzeichnen LACUNA COIL nunmehr in ihrer Karriere, wobei jede Veröffentlichung die geheimnisvolle und erhabene Schönheit ihrer Musik aufs Neue zum Glänzen brachte. Karmacode erklimmt die nächste Stufe und zeigt die Band als gereifte Musiker und Songwriter.

LACUNA COIL sind der beste Beweis dafür, dass sich Erfolg durch ein unerschütterliches Arbeitsethos erreichen lässt - eine Band, die durch intensives und umfangreiches Touring sowie nach umfassendem Lob seitens der Kritiker nun bereit ist den Mainstream für sich zu erobern.

Jetzt melden sich LACUNA COIL zurück mit ihrem sehnsüchtig erwarteten, neuen Album Karmacode, welches einen weiteren Quantensprung in der Bandgeschichte verspricht. Es ist Jahre her, dass ein Künstler ein Genre neu definieren konnte, aber das italienische Sextett hat das Potenzial, genau dieses Kunststück zu schaffen. Das hier ist das nächste große Ding! Auch mit Karmacode verfolgt die Band die emotionale Yin-Yang-Tradition des Wechselgesangs zwischen dem wohlklingenden Timbre von Cristina Scabbia und der fordernden Stimme ihres männlichen Gesangspartners Andrea Ferro. Mit dem neuen Album untermauern LACUNA COIL jenes Potenzial, das Comalies bereits andeutete, denn die Band vollzog sowohl klanglich wie auch spirituell eine bemerkenswerte Entwicklung.



Poisonblack - Lust, Stained, Despair
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Finnish Rock
28.08.2006
Century Media
30.07.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Ville Laihiala und sein Projekt Poisonblack haben nun ihre zweite Scheibe auf den Markt geworfen.Ville Laihala, bekannt als Sänger der ehemaligen Band Sentenced, hat Poisonblack erst mit einem anderen Sänger produziert und ist nun selber am Mikro, was dem dem ganzen nicht schadet. Das vorherige "Nebenprojekt" von Ville hat sich extrem gemausert und man könnte sich von früh bis abends, dieser Scheibe hingeben.

Na die Finnen eben....denn sie wissen, was sie da tun.



After All - This Violent Decline
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
28.07.2006
Dockyard1
31.07.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Knapp 1 1/2 Jahre nach dem Release ihres erfolgreichen Albums "The Vermin Breed", melden sich die belgischen Thrasher "After All" mit ihren nunmehr 6ten Album "This Violent Decline" zu Wort. Mit "This Violent Decline" bauen "After All" ihren Stärken und Erfahrungen weiter aus und präsentieren ihren unverwechselbaren Mix aus harten Riffgewittern und eingängigen Melodien. Neben 11 vor Energie und Kraft strotzenden Thrashhammern, bieten "After All" ihren Fans als Bonus noch den Videoclip zu dem Song "Frozen Skin".

Selten ein Album gehört, das den grad zwischen schnellen Gitarrenriffs und seichten dahingezupfe in so einem gelungenen Einklang bringt. Trasher werden dieses Album sehr zu schätzen wissen und es nicht in ihrem CD Regal stehen haben, da es im Dauerlauf im CD-Player dahinrennt.