CD Review !
Oktober 2006

Celesty - Mortal Mind Creation
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Metal
27.10.2006
Dockyard1
08.10.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Melodic Metal - diesmal nicht aus Schweden oder Deutschland - sondern von feinster finnischer Güteklasse.

Mit ihren beiden Outputs "Reign of Elements" und "Legacy of Hate" könnten Celesty sowohl in ihrer Heimat als auch im Land der aufgehenden Sonne bereits grossen Werfolg verbuchen. Nun schicken sie sich an, mit "Metal Mind Creation" auc die letzten Zweifler eines Besseren zu belehren. Dabei zeigt sich die Band song-technisch ausgereifter, melodischer und druckvoller als je zuvor, ohne dabei ihre musikalischen Marschrichtung zu verlassen. Es paaren sich kraftvoll nach vorne gehende Gitarrenriffs mit episch-eingängigen Gesang- und Melodiearragements, die in teilbereichen an die Haupterntezeit des Kürbis oder die Blütezeit der Lilie erinnert, ohne jedoch dabei eine gewisse Portion Härte und Agressivität zu vermissen zu lassen, die sie von den Bands des Genres anhebt.

Songs wie "Lord Of Metal", "Arrival" oder "Empty Room" werden Euch restlos von der Klasse dieses Silberlings überzeugen, macht einfach die Probe auf's exempel.



Brutal Unrest - No Light No Hope Eternal
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
2006
von der Band persönlich
09.10.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Als ich mich mal wieder auf der Suche im Internet befand, stieß ich auf eine Band, deren Name mich erstmal neugierig machte....BRUTAL UNREST - und als ich mir dann auf der HP (www.brutalunrest.de) mal einen kleinen Einblick verschafte, war ich schon begeistert, doch als ich dann den Silberling "No Light No Hope Eternety" in Händen hielt und sie flux in den CD Player versenkte, war ich hin und weg. So eine gute Promo CD bekommt man eher selten und dazu auch noch so genialen Death Metal, der so manch alt eingesessene Band extrem alt aussehen lässt. Marco und Sönke hauen gnadenlos in ihre Gitarrenseiten, die Vocals von Marco und Tommy kommen mal growlig, mal kreischend daher, so dass auf keinen Fall langweilig wird. Zachi am Bass und der Drummer Torben ergeben den Rest um aus dem ganzen ein Gesammtkunstwerk zu machen. Mein kleiner Wunsch wäre es nun.....ein Konzert.... Brutal Unrest und Grave!!!! Wobei Grave aufpassen müssten, nicht in Grund und Boden gespielt zu werden ;o)

WEITER SO JUNGS........und an die Labels da draußen....schnappt sie euch!!!! Und wieder bereue ich es mal wieder, kein eigenes Label zu besitzen.

Jeder Deahtmetaller sollte diese Scheibe sein Eigen nennen und beziehen könnt ihr sie auf www.brutalunrest.de



Amon Amarth - With Oden On Our Side
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
25.09.2006
Eigenerwerb
10.10.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Rückblick: Im 8. und 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung waren die Wikinger der Schrecken des Nordmeers - Geißel der Menschheit. Sie verehrten Odin, einen heidnischen Kriegsgott und nutzen ihre Fähigkeiten als Schiffbauer um auf Raubzüge auszuziehen die an Brutalität alles bisher gekannte in den Schatten stellte was die Menschheit bis dahin gekannt hatte. Der sehnlichste Wunsch eines jeden Wikingers war es mit dem Schwert in der Hand zu sterben um in Valhall aufgenommen zu werden, wo Gott Odin ihn willkommen hieß....

Wikinger gibt es heute noch, doch sie ziehen nicht mehr aus um auf Raubzüge zu gehen sondern vielmehr um uns musikalisch von ihren glorreichen Taten zu Berichten, jüngstens Beispiel: Amon Amarth – „With Oden On Our Side“. Auf dem Cover der Cd ist Odin abge- bildet, er reitet Sleipnir, das achtbeinige Pferd aus der heidnischen Mythologie.

Musikalisch schaffen die Jungs um Fronthühne Johan Hegg eine Kombination der majestätischen Kompositionen von „Fate Of Norns“ mit den druckvollen Songs der „Versus The World“. Dabei sind Lieder entstanden, wie „Valhall Awaits Me“ oder „Astaor“ die quasi losbrechen wie ein Horde wild gewordener Wikinger. Im Gegensatz dazu stehen Songs wie „Hermod´s Ride To Hel – Lokes Treachery Pt.1“ die mit tollen Gitarrenmelodien und erhabenen Refrains glänzen ohne dabei an musikalischer Härte zu verlieren. Auch richtig fettes Riffing kommt dabei nicht zu kurz, nachzuhören bei „Prediction Of Warfare“ oder „Gods Of War Arise“, wobei letztere auch als das „Death in Fire“ der „With Oden On Our Side“ bezeichnet werden kann. Auf „Under The Northern Star“ klingen Amon Amarth dann tiefgründige und fast beschwörend. Johan Heggs Vocals klingen düster und bedrohlich, der Song sticht ein wenig aus den übrigen Kompositionen heraus ohne negative zu wirken.

Im allgemeinen ist das komplette Album facettenreicher,vielschichtiger aber auch aggressiver geworden, auch der Gesang, welcher ja eigentlich recht klar und verständlich ist besitz wieder keifartige Ansätze und diesmal auch passagenweise richtig tiefen Growl-Gesang.

Produziert und abgemischt wurde „With Oden On Our Side von Jens Borgen in den Fascination Street Studios im Mai & Juni 2006. Das Album wird defintiv eines der besten Schwedentod Alben dieses Jahres sein.

Fazit: Norsemen, Stand Guard! Vi Syns I Valhall – With Oden On Our Side…
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster



Flyleaf - Fully Alive (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Metal
Ende 10.2006
King.ink
20.10.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Mit ihren sensationellen, von Howard Benson produzierten Debüt avancierte "Flyleaf" innerhalb kürzester Zeit zu den neuen Shooting-Stars der Modern-Metal-Szene. Die Texaner erspielten sich in ihrer Heimat Dank ihrer überragenden Live-Qualitäten in Handumdrehen eine treue Fan-Gemeinde - wurden zusammen mit Korn, Deftones und Stone Sour auf die amerikanische "Family Values"-Festival-Tour eingeladen und nominiert. Auch in Deutschland erzielten "Flyleaf" bei ihren Konzerten im Vorprogramm von Korn und bei "Rock amRing" / "Rock im Park" eine beeindruckende Zuschauerresonanz, obwohl das Debüt zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war.

Im Mittelpunkt von "Flyleaf" steht die zierliche Frontfrau Lacey Mosley, die sehr variabel singt und die ganze Bandbreite ihrer Gefühlswelt auslebt. Ihre autobiographischen Texte handeln von ihrer schweren Jugend, sind trotz düsteren Themen wie Missbrauch, Vernachlässigung und Drogensucht kedoch keineswegs selbstmitleidig, sondern stets mit einem optimistischen Grundtenor versehen. Das gilt insbesondere für die neue Single "Fully Alive". Lassen wir uns überraschen auf das Album.



October File - Hallowed Be Thy Army (3 Track EP)
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Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Hardcore
23.10.2006
SureShotWorx
23.10.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Die Jungs aus England hauen richtig rein in Sachen Hardcore/Punk. Würden die noch was flotter spielen - klingen die wie Slayer  - da der Sänger mich sehr an Tom Araya erinnert. Ansonsten habe ich absolut nichts an der EP auszusetzen. Freue mich schon auf das neue Album. Das wäre dann ihr fünftes Werk, welches im Dezember erscheinen soll.



Contradiction - The Warchitect
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VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
17.11.2006
SureShotWorx
24.10.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Also ihre Einflüsse ( Kreator, Testament, Slayer und Sepultura ) hört man absolut raus - aber sie haben ihren eigenen Stil. Und wer Overkill supportet hat schon was auf dem Kasten. Am besten gefielen mir die Stücke The End Of All Things To Come und  "Tunes Of War". Fazit : Thrashmetal vom Feinsten.



Paganize - Evolution Hours
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Heavy / Power Metal
23.10.2006
SureShotWorx
25.10.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Nach zwei Demo CDs aus den Jahren 2003 und 2005 schafften Paganize es nun einen Plattendeal bei SoulFood/Candlelight an Land zu ziehen. Mit dem nun erscheinenden Debut Album Evolution Hours greift die Band so richtig in die Vollen und präsentiert ein aus 70er und 80er Jahren beeinflussten powervollen Metal. 10 starke Songs brachten die fünf Norweger auf das Album, welches nicht nur durch einen excelenten Sound besticht. Einen wirklich schwachen Song konnte ich auch nach mehrmaligen Hören nicht ausmachen. Mit zwei Gitarren werden klasse Riffs arrangiert, was mich spieltechnisch an meine alten Heroen von Black Sabbath erinnert. Diese, sowie Bands vom Schlage Maiden, Accept, Queensryche sowie Judas Priest nennen Paganize als ihre stärksten Einflüsse. Ich für mein Teil werde die Band genau beobachten und bin gespannt ob die Norweger es verstehen, dass hohe Niveau dieses Albums zu halten.



Pyrolyse - Schizo (Demo)
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VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Heavy / Power Metal
15.04.2006
von der Band persönlich
25.10.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Bei meinem Besuch des Mystic Prophecy Gigs am 30.09. in Memmingen, wurde ich auf dem Parkplatz von Mitgliedern der Band Pyrolyse zum Kauf ihrer neuen Demo CD angesprochen. Nach kurzer Unterhaltung mit dem Bassisten Michael Steger, überlies dieser mir kostenfrei ein Exemplar, wofür ich mich an dieser Stelle noch mal bedanken möchte. Nach dem Gig also rein in den CD Schacht von MetalRehleins Schlachtschiff. Und welch Wunder, wir waren beeindruckt der Soundqualität dieses Demos. Zuhause dann noch mal in Ruhe reingehorcht und nach dem drittem Hördurchlauf hafteten die Songs schon in meinem Hirn. Bei dem was diese Band Demotechnisch geleistet haben, sollte ein Plattendeal in nicht mehr weiter Ferne gerückt sein. Schizo ist der nunmehr zweite Output der vier Männer um Bandgründer und Gitarrist Terry Goder. Die seit 2001 bestehende Band beschreibt ihren Stil als eine Mischung aus Truemetal der 80er und Powermetal der 90er Jahre, was ich voll  bestätigen kann. Mit gelungenen Songs und musikalisch sehr ausgereift, wissen Pyrolyse mit Schizo durchaus zu überzeugen. Das Teil könnt ihr über die Hp der Band unter www.pyrolyse-music.de für 10 Euronen ordern.



No Grace - Pro Leben
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VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Deutschsprachiger Melodic Metalcore
06.2006
von der Band persönlich
25.10.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Als Musik zum Spaß machen, so beschreibt die Band ihren selbst definierten Melodic Metalcore mit deutschen Texten. Und in der Tat, mit recht eigenwilligem Sound und sozialkritischen Alltagstexten kommen die drei Elmshorner auf zum Teil erfrischende Weise daher. Erfrischend aufgrund einer sehr hohen Eigenständigkeit der Songs, die klingen als haben No Grace den Metalcore für sich selbst neu erfunden. Keiner der Songs klingt als wäre er schon mal da gewesen. Für Freunde dieses Genres bieten No Grace eine willkommene Abwechslung. Als Anspieltipps dienen Botschaft, Verschwende nicht was nur Du besitzt, sowie Sage nein zur Gewalt. Die CD kann übrigens käuflich auf der Homepage der Band von Ines, Michi und Jörn unter www.no-grace.de erworben werden.



The Scourger - Blind Date With Violence
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
06.10.2006
SureShotWorx
25.10.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Die Bandgeschichte der finnischen THE SCOURGER liest sich, wie aus dem Märchenbuch. 2003 aus den Bands GANDALF und DIVINE DECAY hervorgegangen, erregte man direkt mit dem ersten Demo die Aufmerksamkeit von Stay Heavy Records. In Finnland wurde das Erstlingswerk schon Anfangs diesen Jahres veröffentlicht, erst durch den Vertrag mit Cyclone Empires ist diese Scheibe auch im restlichen Europa erhältlich.

Der Silberling geht von der ersten Sekunde an mit mächtig Dampf voran, das macht „Blind Date with Violence zu einen kurzweiligem Klangerlebnis.

Wer mit Slayer oder The Hunted was anfangen kann, für den ist ein Kauf unausweichlich, zumal man für sein Geld, 71 Minuten mit einem Nackenbrecher nach dem anderen beschallt wird.
Zu erwähnen sind noch die Cover Songs von Slayer (Ghosts of War) und von Testament (Over the Wall).

Nach dem guten Debüt darf man gespannt sein was uns da in Zukunft noch erwartet.



Reckless Tide - Helleraser
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
14.10.2006
SureShotWorx
25.10.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Reckless Tide gründete sich im Jahr 2000.Der 6er aus Hannover gewannen 2005 das Metal Battle auf W:O:A und damit auch einen Plattenvertrag. Gleich zwei Sänger decken bei RECKLESS TIDE eine enorme Bandbreite ab, von Shouts über Growls bis klarem, melodischem Gesang ist alles vorhanden, was man sich so als „Thrasher“ wünscht.

Was mir gefällt, ist der Tempowechsel zwischen schnellen brutalen Parts und schleppenden zum moshen einladenden Passagen.

Fazit: Ich kann nur sagen - weiter so - hoch lebe der deutsche Trash Metal.



Eternal Majesty - Wounds Of Hatred And Slavery
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
10.2006
SureShotWorx
26.10.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Seit 1995 spielen die vier Franzosen nun zusammen bei Eternal Majesty, ein Line Up Wechsel gab es nie. Nach mehreren Split-, Demo- und Mini- CDs warten ETERNAL MAJESTY nunmehr mit ihrem zweiten Longplayer auf.

Den Black Metal neu erfunden haben sie auf „Wounds of Hatred and Slavery“ zwar nicht, gefallen dafür aber in vielfältiger Hinsicht. Das Werk bietet dem Black Metal Fan fast alles wonach er sich sehnt. Es ist mal schnell, dann wieder langsam, dann melodisch und stellenweise auch depressiv, in anderen Worten ausgedrückt...... einfach Black Metal.

Fazit: Ich kann sagen - *Fans des „Old school“ Black Metal ,werden diese CD auf jeden Fall mögen*.



Suffocation - Suffocation
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Death / Grind Metal
25.09.2006
von der Band persönlich
26.10.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Ja, da liegt sie nun vor mir... die neue Suffocation, dass zweite Album nach der reunion 2004, ab in den Player damit. Nach dem athmosphärischen Intro... knüppelt ein Sound entgegen bei dem sich meine letzten Haare auf dem Schädel schwer tun da zu bleiben, wo sie sind.
Spass beiseite!! Was die 5 New Yorker um Frontmann Frank Mullen abliefern ist allererste Sahne und gehört meiner Meinung zu den besten Scheiben von Suffocation.

Die zahlreichen Tempowechsel zwischen superschnellen Blastparts und langsamen mühlenartigen Spiel und dann wieder einfaches geradeaus Geknüppel und nicht zuletzt wegen der hervorragenden Studioaufnahme. Suffocation ist ein tritt in den Hintern oder in die Fresse des Hörers....einfach nur genial.

Wer die Art von Musik mag.....wird diese Scheibe lieben.



Manowar - The Sons of Odin EP
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
True Metal
06.10.2006
Eigenerwerb
27.10.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: Manowar – die selbsternannten Kings Of Metal melden sich nach langem hin und her mit der mehrmals verschobenen EP zurück, angekündigt als Vorgeschmack zum neuen Album, welches 2007 erscheinen soll – Titel der EP: The Sons Of Odin.

Das Cover zeigt die Arme zweier Personen die Schwerter in die Höhe halten, diese weisen, von Blitzen gesäumt, auf den EP Titel hin.

Den musikalischen Anfang der EP macht die Live Section mit den Songs „The Ascension“ und „Kings Of Kings“ – vergleichen kann man das mit „The Warriors Prayer“ und „Defender“ - Eine Spracheinführung und dann ein massive Manowar Hymne die einen guten Groove besitzt. Leider ein Manko: Die trotz Bearbeitung schlechte Live Qualität der Songs, die dann auch nicht wirklich richtig zünden und überzeugen können.

Dann folgen die Songs „Odin“ Und Gods Of War“ als Immortal Version die sich als Orchstralversion entpuppen. Angesichts DeMaio´s Aussage (möglichst viel Musik für wenige Geld in Form einer EP) wunder ich mich nun, das ich hier eine Klassikinterpretation von Metalsongs vorgesetzt bekomme die eigentlich nicht wirklich eine Rückschluss auf die eigentliche Songs zum kommenden Album zulassen weil diese mit Sicherheit anders arrangiert sein werden. Bis auf eine klare und bombastische Ausführung der Songs kann man dazu also eigentlich nicht viel sagen, einzige Eric Adamms kann einmal mehr beweisen, dass er zu den Mesten Sängern des Genres gehört.
Den Schluss bildet dann „The Sons Of Odin“ eine typischer Manowar – Kracher in gutem Midtempo der mächtig vorwärts schiebt und zwischen den Strophen wird das Tempo kurz gedrosselt zum innehalten bevor es wieder wuchtig anzieht. Ein geiles Solo seitens Karl Logan lassen dann doch hoffen, das zur naja nennen wir´s in der Form nicht erwarteten EP ein besseres Album folgt.
Alles in Allem passen zwar die epischen Klassikversionen zur aufgegriffenen Nordischen Mythologie aber für Metal darf es dann doch auch selbiger sein. Ein Augenschmauss für Fans gibt es dann auf der limitierten „Immortalversion“ der EP, welcher eine DVD beliegt mit einer Slide Show, einer Dokumentation der Fan Convension und und und – aber an der nicht ganz geglückten bzw. erwarteten EP ändert das auch nicht wirklich was.

Fazit. The Sons Of Odin – Let The Battle Begin in 2007 (Hopefully)!!!
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster



Tempesta - Fulltime Joker
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Metal
28.07.2006
Quam Libet Records
27.10.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: TEMPESTA wurde 1996 von Reto Thalmann (Gesang, Gitarre) gegründet, der holte sich Pascal Fuchs an der zweiten Gitarre, Nano Ghilardi am Bass und Armin Brühwiler hinter den Drums ins Boot. Letzterer absolvierte sogar ein Schlagzeug-Studium im Jahre 2002 an der "Los Angeles Music Academy". Drei Jahre später veröffentlichten die Schweizer die Single 'Slow', darauf folgte ein Jahr danach 'Three'. Erst sechs Jahre nach Gründung und Armin's Drum-Studium in den USA nahm man den ersten Longplayer "Platinum" auf. Mitte diesen Jahres folgte dann mit dem Nachfolger "Fulltime Joker – Fill The Voids" die Fortsetzung in ihrer Discographie.

Das Album startet gleich mit dem Titeltrack 'Fulltime Joker', mit diesem Song schlägt man schon die stilistische Richtung ein, die die ganze Scheibe verfolgen soll: Klassischer Heavy Rock mit Metal-Touch á la METALLICA aus Master Of Puppets-Zeiten. Nicht nur die Vocals von Reto, zeigt uns, wer hier anscheinend das musikalische Vorbild gewesen ist. Diesen Weg, mit vielleicht etwas melodischerer Linie, verfolgt man im Grunde stetig. Die Gitarrenarbeit ist  hart und heavy, die Drums hämmernd und der Bass kommt ebenfalls ziemlich flott daher. Trotzdem sorgt man im Refrain für eine mitgröhlbare Stelle, wie das Herauspusten des Titels. Kleine Abstecher in andere Gefilde macht man allem voran mit dem eher rockig anmutenden 'Grow' oder das – wie der Name schon verrät – bluesige 'Bluesman', welches sogar mit einem Mundharmonika-Solo aufwarten kann.

Wie schon im Vorfeld erwähnt, ähnelt TEMPESTA dem großen METALLICA-Vorbild gehörig. Die schweizerischen METALLICA in klein sozusagen. Musikalisch braucht man sich allerdings nicht zu verstecken, auch wenn man hin und wieder bei Ihren Faves gemopst hat.

Live kommt das alles aber richtig gut. So von mir gesehen und gehört am 30.09.2006 in Memmingen als Anheizer für MYSTIC PROPHECY!!!

Hey TEMPESTA .......'Fulltime Joker' ist ein richtig geiles Album geworden!!!



Human Paranoid - Breed Of Cain
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
22.01.2006
von der Band persönlich
29.10.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Das die Band Jens (Guitar), Onkel (Bass), Grobi (Drums) und Phil (Vocals) in der Formation seit 4 Jahren zusammen spielt - hört man auf dem Album - obwohl es eine Eigenproduktion ist - ist das Album in Sachen Thrahsmetal ein Hammer. Schade das die Band noch kein Label hat. Ihre musikalischen Einflüße von Slayer und Kreator hört man auf dem Album, genauso wie die textlichen Einflüße von Sacred Reich und Nuclear Assault - obwohl Human Paranoid ihren eigenen Stil oder Sound entwickelt haben.



Killswitch Engage - As Daylight Dies (3-Track Promo-Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Metal / Hardcore
17.11.2006
Roadrunner Records
29.10.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: Killswitch Engage's beste Stücke bisher auf dieser EP - obwohl sie etwas mehr ins Metal reingerutscht sind - vielleicht gefällt mir die EP deshalb so gut - jedenfalls freue ich mich jetzt schon auf kommende Album - das wird 100 % ein Leckerbissen.

Kaufen lohnt sich !



Unleashed - Midvinterblot
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
06.10.2006
Eigenerwerb
30.10.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: 6. Oktober 2006 – die Schwedische Deathmetal Institution namentlich Unleashed veröffentlicht ihr nunmehr achtes Studioalbum betitelt mit „Midvinterblot“ und zeigen damit einmal mehr allen möchtegern Deathern und neu Deathmetalbands wie Death Metal alter schwedischer Schule zu klingen hat.

Das Cover zeigt einen Wald bei Nacht im Vordergrund einen Thor´s Hammer aus Flammen und Trinkhörner die selbigen anpreisen (das Cover beruht auf schwedischen Traditionen).
Auf Midvinterblot gibt es 15 Songs in guten 45 Minuten zu hören – also Vollgas und Unleashed pur ohne Schnörkel und Ausnahmen.

Schon der Opener (Blood Of Lies“ ist ein Brecher - der trotz hohem Tempo mit einem melodiösem Soli und gewaltigem Riffing aufwartet. Nicht weniger langsam sind auch „This Is Our World Now“ und „Salvation For Mankind“, stampfend und galoppierend bohren sich die Songs in die Gehörgänge und setzten sich dort fest. Wird das Tempo mal ein wenig gedrosselt wie bei „We Must Join With Him“ oder dem Titeltrack bekommt man massive und mächtige Riffs um die Ohren gehauen, das einem Sehen und vor allem Hören vergeht. Auffallend, viele Breaks und Tempowechsel dominieren das Komplette Album, was das Teil nicht langweilig klingen lässt und viel Abwechslung reinkommt, warf man der Band doch oftmals vor, einige Songs würden auf Dauer langweilig klingen.

Auch textlich gibt es das altbewährte Unleashed Package: Nordische Mythologie, gepaart mit Herr der Ringe Themen gewürzt mit einer Priese Selbstironie und den Blick auch mal scharf auf die Weltsituation gerichtet. Bei „Age Of The Warrior“ verarbeitet Johnny im Text die Kompletten Titel der Band-Diskographie – sehr schon gelungen. Produktionstechnisch gibt es gegenüber dem Vorgänger auch erfreuliches, nicht mehr so düster, sondern energiegeladen, präzise und mit voller Wucht entfleuchen die Songs den Speakern, verantwortlich dafür sind Frederik Folkare und Peter In De Betou. Auch da Zeigen Unleashed einmal mehr allen anderen Bands wo Thor´s Hammer hängt und die Band kann sich sicher sein „Valhalla Awaits", getreu dem Rausschmeißersongs auf „Midvinterblot“ .

Fazit: The Age Of The Common Man Is Over – The Age Of The Warrior Has Come!
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster