CD Review !
September 2006

Napalm Death - Smear Campaign
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal / Grindcore
18.09.2006
Century Media
01.09.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: 20 Jahre nach Einführung des Grind-Core, hauen uns die "Godfather of Grind" von Napalm Death die nächste Scheibe nach 2005 um die Ohren.

Bei den 4 Briten hört man trotz der langen Jahre immer noch die Wut aus ihrem Bauch, welche sich im Zusammenspiel widerspiegeln. Die hier im Grollen und Keifen durchklingende Wut ist echt, die instrumentale  Heftigkeit der Anfangstage immer noch präsent, nur mit beachtlicher Erfahrung umgesetzt. Barneys Stimme klingt heftiger als vormals. Nach dem kompromisslosen Einstieg verzeichnet man den ersten Midtempopart im vierten Track. Dadurch kann Harris zeigen, dass er mehr auf der Pfanne hat als reines Waschbrettschrubben. Das muss er zwar nicht mehr, trotzdem erlaubt er sich in „Eyes Right Out“ sogar subtile Harmonien und führt seine Gruppe durch das gesamte Tempospektrum.



Black Label Society - Concrete Jungle (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hard Rock
08.09.2006
Roadrunner Records
02.09.2006
DAWN DJ Shadow

Kritik: Black Label Society ist das Lieblingskind des Gitarrenhelden Zakk Wylde. Hard´n`heavy, mit grandiosen Riffs und noch großartigeren Soli zeigen sich BLS als Bastard-Nachwuchs von Black Sabbath, reichlich vollgepumpt mit Steroiden. Seit mehr als 18 Jahren steht Zakk Wylde auf der Bühne, sowohl als Ozzy Osbournes rechte Hand als auch mit seiner Band BLS. Wylde gilt als einer der wenigen noch existierenden Gitarrenhelden. European Invasion zeigt BLS live auf ihrer ausverkauften Europatournee im vergangenen Jahr – eine der meist herbeigesehnten Konzertreisen der Saison, die alle Erwartungen erfüllt hat. Die Aufnahmen umfassen die gesamte Show in Paris sowie vier Tracks aus dem Londoner „Astoria“. Das Bonusmaterial umfasst eine einstündige „On The Road“-Dokumentation, drei Promotion-Videos vom Top-20-Album „Mafia” und ein „Making Of“ zum Videoclip „Suicide Messiah“. Im September wird ein neues Black Label Society-Album über Roadrunner Records veröffentlicht. BLS spielen in Amerika auf dem Ozzfest und werden eventuell damit auch in Europa zu sehen sein.



Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal
26.08.2006
Eigenerwerb
03.09.2006
DAWN DJ BayArea

Kritik: So ich halte die neue Iron Maiden in der Hand - als Limited Edition - also ausgepackt und in den CD-Player gelegt - Das erste Lied - Different World - mmmhhh - hört sich anders an wie bisher, aber immer noch der Typische Maiden Sound - Beim Zweiten Lied - These Colours Don't Run -  fällt es mir auf : MAN HÖRT DAS MAIDEN MIT 3 GITARREN SPIELEN ! ! Und dadurch wirkt das Album Was Härter und Progressiver als der Vorgänger "Dance Of Death" - Bei - Brighter Than A Thousand Suns - hört man es deutlich ! Mit - Out Of The Shadows - haben Maiden ihre 2 Ballade nach Wasting Love hinbekommen ! Die Singleauskopplung - The Reincarnation Of Benjamin Bregg - ist auch zu gleich das Highlight des Albums. Bei - The Legacy - haben sich alle 3 Gitarristen mächtig ins Zeug gelegt - bin mal gespannt wie die das Live spielen am 8.12 in Dortmund - Da habe ich jetzt schon ne Gänsehaut. So nun zur Bonus-CD der Limited Edition - Auf der sind enthalten - Die eigene Beschreibung der Lieder - zum Glück habe ich die nicht vorher gesehen und gehört - sonst wäre die Neutralität flöten gegangen. desweiteren sind 2 Videos der Songs - The Reincarnation Of Benjamin Breeg und Different World - und ein paar Fotos. Also nix Weltbewegendes - Die 3 € zusätzlich sollte man lieber in Bier investieren und gemütlich süffeln beim Hören der CD.

Fazit : Das neue Album rangiert bei mir, bei den 25 erschienen Alben von Iron Maiden auf Platz 3 hinter Number Of The Beast und Brave New World. Ein wirklich gelungenes Album - was sich von den anderen Unterscheidet.



Entwine - Fatal Design
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Gothic Metal
15.09.2006
Century Media
07.09.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Die finnische Gothic Metal Supergroup ENTWINE hat eine lange Reise hinter sich und ist heute eine der besten und interessantesten Bands ihres Genres. Aksu Hanttu (Drums), Tom Mikkola (Gitarre und damals auch Gesang) und T. Taipale (Bass) gründeten ENTWINE 1995 und es dauerte nicht lange, bis sie von den Grenzen, die das Death Metal Genre ihrer Kreativität aufzwang, gelangweilt waren. Das Feedback auf ihr erstes Demo „Divine Infinity“ (1997) war extrem positiv und der gute Ruf der Band, die mittlerweile Gothic gegen Death Metal getauscht hatte, sowie die Reaktionen auf das erste Lebenszeichen der Band machten schnell die Runde. Riita Heikkonen übernahm 1998 den Platz am Keyboard und ein Jahr später bot Spikefarm Records in Finnland der Band einen Vertrag an. Nach dem Debütalbum „The Treasures Within Hearts“ im Jahr 1999 wurde das Line- Up durch den neuen Bassisten Joni Miettinen und Sänger Mika Tauriainen verstärkt. „Gone“, der Nachfolger des Debüts, wurde 2001 mit weltweitem Lob überschüttet: „Gone“ wurde nicht nur Album des Monats im Metal Hammer, ihre Single „New Dawn“ lief in den deutschen Clubs rauf und runter. Als Sahnehäubchen schaffte es „New Dawn“ in Finnland sogar in die Top 10 der offiziellen Single Charts. Im selben Jahr stieg der neue Gitarrist Jaani Kähkönen in die Band ein und Anfang 2002 entstand ENTWINEs drittes Album „Time Of Despair“, dessen Veröffentlichung zu einer weltweiten Tour mit Theatre Of Tragedy führte. Sowohl das Album als auch die Tour markieren Meilensteine in ENTWINEs Geschichte und etablierten die Band in der Gothic Metal Hall Of Fame. Die Erfolgsgeschichte der Band ging mit dem vierten Album „DiEversity“ und der Hitsingle „Break Me“ auf der „Sliver“ EP weiter, die als Vorgeschmack auf das neue Album „Fatal Design“ erschien.
Das neue Album wurde in den Petrax und Groveland Studios von ENTWINEs Drummer Aksu Hanttu aufgenommen und von Janne Joutsenniemi (bekannt als Teil der legendären finnischen Bands Stone und Sub Urban Tribe) produziert. Die Songs wurden danach von Mikko Karmila (der bekannt ist für seine hervorragende Arbeit mit Nightwish, Children Of Bodom und vielen anderen) im Finnvox gemixt und im Stockholmer Cutting Room gemastert.
Das Jahr 2006 präsentiert mit „Fatal Design“ neue, härtere und noch eingängigere ENTWINE; eine Band, die den Gothic einen großen Schritt nach vorne führt, und gekonnt mehr alternative Klänge als jemals zuvor in ihren Sound einfließen lässt. Viel Spass!

Entwine...was soll man sagen...von Death Metal zu Gothrock ist schon eine komische Wandlung....aber beides ist gut gelungen, wobei mir persönlich die Deathzeiten besser gefallen haben, aber da verdient man ja wohl zu wenig. Dieses Album könnte Hitverdächtig Song um Song bei Viva und MTV ganz vorne mit dabei sein...lasst es krachen ihr Teenies da draussen ;o) und ihr kauft nichts verkehrtes!!!!



Prejudice - Dominion Of Chaos
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
2004
Skydra Management
08.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Belgien beglückt uns mit einer neuen Scheibe von Prejudice. The Dominion Of Chaos. Also packen ich die CD in den Schacht und drehe vorsichtig am Lautstärkeregler. Hm, der erste Track startet mit einer kleinen Ansage und dann WAAAAAAAAAAAAAAH haut es mir den Schädel weg, kopflos versuche ich den Lautstärkeregler zu erreichen und NOCH MEHR AUFZUDREHEN! Hier geht die Post ab, Death Thrash vom feinsten knallt durch mein Gehör und lässt nur noch gnadenloses nackenbrecherisches Moshen zu.
Gnadenloses Riffing und rauher Gesang hinter dem sich selbst Mr Thrash persönlich, Tom Araya verkriechen kann. Eric haut die Vocals straight und rau durchs Mic das einem die Luft weg bleibt.

Die fünf Recken von Prejudice demontieren hier klassisch jede Beschallungsanlage und lassen es einen mit einem Grinsen quittieren. Dominion Of Chaos knallt vom ersten Track bis zum letzten Gnadenlos duurch und treibt einem den Angstschweiss auf die Stirn ob das Dach und die vier Wände der eigenen Behausung noch stehen bleiben.



Wolf - The Black Flame
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal
22.09.2006
Century Media
09.09.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: Die schwedische Band "WOLF" mit ihrem vierten sehr gut gelungenem Album "The Black Flame" ist ein absolutes muss für jeden Heavy Metal Fan. Es eröffnet sich ein wahr gewordener mitreißender feuchter Traum eines jeden Heavy Metal Fans.

Mein allererster persönlicher Eindruck war sehr positiv was den ersten Song "At The Graveyard "  des neuen Silberlings angeht und hatte fast das hörerische Gefühl als singe da Rob Halford. Jeder einzelne Song ist voll gepackt mit klassisch old-schooliger, heftig thrashender Gitarrenarbeit sowie knallharter, tighter Rhythmus Sektionen unwiderstehlicher Mitsing- Refrains.

1995 entschieden sich die schwedischen Metalheads Niklas Stälvind und Mikael Goding man sage und schreibe nach 666 Bier zusammen eine Heavy Metal Band zu gründen. Mit diesem Ziel im Kopf rekrutierten die beiden Schlagzeuger Daniel Bergkvist  und Wolf waren geboren. Sie tourten fortab und spielten auf renommierten Festivals. Zwei Jahre später erschien das durchschlagende Album "Black Wings" was dank einem Cover von Thomas Holm (Mercyful Fate) einen Metal- Look bekam. Jedes dieser vorherigen Alben wurde positiv von den Fans aufgenommen und "Wolf" spielten auf weiteren großen Rock/Metal Events beim Schweden Rock und dem Wacken Open Air und sie erwiesen sich als würdiger Tour- Support der Metalurgesteine "Saxon".



Odium - Just A Crisis
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
17.07.2006
Black Solaris
10.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Wie schon bei den vorhergehenden Alben war das Songwriting ein gemeinschaftlicher Bandprozess, wobei die Texte, die sich hauptsächlich um Beziehungen und Emotionen drehen, alleine von Fronter Reinhard Runkel geschrieben wurden. Musikalisch legte das Quintett noch ein paar Härtegrade in Richtung Thrash zu, ohne jedoch die melodische Power zu vernachlässigen.

Meinungen der Presse: 23 Minuten knackig, staubig produzierter Thrash mit Mut zu Melodie, den man sich als Genrefan nicht entgehen lassen sollte ! - Solider Midtempo-Thrash amerikanischer Prägung, geschaffen für die Bühne!



Trivium - Anthem (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
06.10.2006
Roadrunner Records
10.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Der Herbst 2006 wird mit einem Donnerschlag eingeleitet: Das neue Album von Trivium "The Crusade", steht auf dem Programm und wird nichts als Begeisterung hinterlassen, das sei hiermit garantiert! Thrash Metal in bester Tradition.

DAWN Radio hält eine 3-Track-Single in Händen und wird sie euch zu Gehör bringen.

Nachdem die Jungs hierzulande schon bei Rock Am Ring/im Park die Bühnen zum Beben gebracht haben und kürzlich mit den 36 Crazyfists in rappelvollen Hallen gerockt haben, wird im Dezember nochmal eins draufgesetzt: Trivium werden Iron Maiden auf ihrer Europatour supporten. Demnächst folgen außerdem noch einige Headliner Shows.



Into Eternity - The Scattering Of Ashes
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Progressive Metal
22.09.2006
Century Media
10.09.2006
DAWN DJ Passion

Kritik: Die kanadische Band "Into Eternity" präsentieren mit Ihrem vierten Album "The ScatteringOf Ashes" 11 neue Songs des progressiven Metals wo sich Brutalität und Melodic miteinander kreuzen. Nach dem 2000-er Debütalbum erschien 2004 das Vorgängerwerk "Buried In Oblivion" welches sehr hoch gelobt wurde. Nach intensiver mehrmaliger Hörprobe des neuen Albums "The Scattering Of Ashes" welches sehr anspruchsvoll gestaltet ist wird zu einer mitreißend, packenden Einheit dank musikalisch progressivem Arrangements von "Into Eternity".

Mir persönlich gefallen am besten die Songs wie z.B..: Severe Emotional, Pain Trough Braithing und Surroundes By Night sowie Suspension Of Disbelief. Die Ode"Novus Inceptum" hinterlies bei mir ein wenig Gänsehaut da dieser sehr abstrakt gestaltet wurde. Es schwirren einem dabei viele Gedanken durch den Kopf wie Schmerz, Leid und auch spirituelle Qualen, dennoch in meinen Ohren ein sehr gelungenes Meisterwerk.

Gemixt und gemastert wurde dieses Meisterwerk von Andy Sneap (Nevermore, Killswitch Engage), welcher die STÄRKEN der Band "Into Eternity" in einer unaufhaltsamen Klanglawine erschallen lässt.

"Into Eternity" stellte ihre absolut beeindruckende Bühnenqualität zuletzt auf ihrer Europatour mit Kataklysm Naglfar im Jahre 2004 unter Beweis und 2005 in den USA mit Hammerfall, Edguy, Nevermore, Stratovarius u.a. Bands um so ihren essentiellen Bestandteil ihrer künstlerischen Identität auszubauen.

Auch für Nichthörer des progressiven Metals eine absolut hörenswerte Scheibe von "Into Eternity", Hutab für dieses langlebige Stück echter Metalkunst.



Deicide - The Stench Of Redemption
Grenre:
VÖ-Datum:
Erwerb:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
21.08.2006
Eigenerwerb
13.09.2006
DAWN DJ Shark

Kritik: Der Christenheit steht neues Futter zum Meckern ins Haus, und ich höre schon vom Moralapostel bis hin zu Hochwürden alle schreien, den Deicide haben eine neue Waffe voller Todesblei am Start, und die Band schießt noch immer scharf, wenn auch anders.

So gibt schon das Cover mit der Christusgestalt die durch ein Kreuz greift und Blut spukt genug Anlass zur Kontroverse, begleitet wird das Szenario noch von einer handvoll Totenköpfe (Sollte der Tod nicht die Erlösung anstatt ne Qual sein - Herr Pfarrer?).

Musikalisch gibt es einige Neuerungen, die Hoffman-Brüder haben die Band verlassen, doch Satans lautester Fürsprecher Benton & Schlagwerker Asheim fanden mehr als nur Ersatz, so übernahmen die Gitarren zum einen Jack Owen (Cannibal Corpse) und zum anderen Ralph Santolla (Death & Iced Earth) und haben somit die Band um eine musikalische Evolutionsstufe angehoben.

So ist das neue Material Auf „The Stench Of Redemption“ wieder ungemein brutal ausgefallen, aber der Sound klingt flüssiger und es harmoniert alles viel besser miteinander, das „Gitarrengeschredder“ ist lange nicht mehr so dominant wie noch auf dem Vorgänger.
Dazu passen dann die in den Sound eingebeteten Melodiebögen und die immer wieder gekonnt eingestreuten Solis wie das Kreuz auf den Altar.
Auch wenn bei „The Lord´s Sedition" ein ungewohntes ruhiges, fast verträumtes Intro mit auf dem Album ist, was den Hörer richtig erstaunt, schafften es die Jungs die heavyness des Deicide Soundes dennoch beizubehalten. Textlich zeichnet sich noch immer deutlich die antichristliche Haltung Bentons ab, Titel wie „Death To Jesus“, “Homage For Satan“ oder auch der Titeltrack belegen das deutlich. Die Produktion ist sauber, wuchtig und energiegeladen, was eher an die gerade populären Metalcore Produktionen erinnert, sich aber ungemein gut mit dem neuen Klangbild verträgt.

Entstanden ist das Todeswerk in der Death Hochburg Tampa/Florida, im Morrisound Studiounter der Regie von Jim Morris himself, produziert haben Drummer Steve Asheim und Bandboss Glen Benton.

So bleibt mir nur noch folgendes zu sagen: Deicide sind endgültig imn einem neuen Zeitalter angekommen und mit „The Stench Of Redemption“ ist ihnen wieder ein mächtiges Stück „tödliche Kunst“ gelungen.

Fazit: You Get What You Deserve – Can you Smell The Stench Of Redemption?
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster



Krokus - Hellraiser
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Hard Rock
15.09.2006
CMM
20.09.2006
DAWN DJ Stargazer

Kritik: Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf das neue Album um Frontman Mark Storace durchzuhorchen. Krokus sind einer der ältesten noch exestierenden Bands aus dem Hard Rock'n'Roll Bereich und haben bereits mit den Alben Hardware (81) und Headhunter (83) absolute Meilensteine hervorgebracht. Zu meiner Schande muß ich gestehen über die Jahre den Bezug zu dieser Band sträflich aus den Augen und Ohren verloren zu haben. Das neue Album betitelt mit Hellraiser nun also in den Schacht meines Autoradios geschoben und gleich beim ersten und gleichzeitigen Titletrack Hellraiser wusste ich wieder warum diese Band in den 80ern zu meinem absoluten Favoriten gehörten. Allein diese göttliche Stimme des Shouters Mark Storace rief mir schnell in Erinnerung, warum er seiner Zeit bei vielen Fans als Wunschnachfolger Numero Uno von Bon Scott (RIP) bei AC-DC galt. Aber zurück zum neuem Album, welches trotz der mittlerweile 30 jährigen Existenz von Krokus niemals altbacken, nein im Gegenteil absolut frisch aus den Speakern powert. Von knalligen Rockern der Marke Spirit Of The Night über Uptemponummern vom Stande Justice bis zu den Hitverdächtigen Midnite Fantasy und Angel Of My Dreams bietet dieses fantastische Album alles was das Rockerherz höher schlagen lässt. Trotz mehrfachen Besetzungswechseln hat Leader Mark Storace den Stil seiner Band nie aus den Augen verloren und mit Hellraiser ein Brilliantes Album abgeliefert. Ich für mein Teil werd mich wohl nach diesem geilen Stück Hardrock aufmachen und meine CD Sammlung um einige Krokusalben aufzuwerten. Klasse Band, geiles Album.



[soon] - End Isolation
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Dark Rock
14.04.2006
King.ink
20.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Die Hamburger Rock-Band [soon] haben ihr Debüt "End Isolation" in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien veröffentlicht und die in- und ausländische Presse lobt das Album in den höchsten Tönen. Bemerkenswert ist der vielschichtige Sound der Band.

Das Debütalbum der Hamburger Band [soon] besteht aus zehn Songs mit dunkler, atmosphärischer Rockmusik. Modernes, hartes Riffing trifft auf melodiösen, klaren Gesang, der unter die Haut geht. Interessante Arrangements und eingängige Refrains zeichnen den Sound der Band aus.



Black Label Society - Shot To Hell incl. Verlosung
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Hard Rock
12.09.2006
Roadrunner Records
20.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: BLS startet durch mit dem neuen Album SHOT TO HELL! Zaack Wylde kommt mit Volldampf zurück auf die Bretter und nietet da gleich ein paar Zigarren rauchende Nonnen neben sich auf das Pflaster die mit dem Teufel ne runde Pool zocken. Das Booklet dieser CD ist echt genial gelungen und kommt in einer Kruzifix-aufmachung daher. Wo sieht man schon mal ein paar Betschwestern mit dem Höllenfürsten zocken? Wo gibt es ein kleines Abendmahl im Rahmen Heaven and Hell? Und wo, es entlockt mir ein teuflisches Grinsen, kommt Mister Jesus Himself in Hörnertracht so schön zur Geltung? Nur bei der Black Label Society.

Doch kommen wir zur Musik, die gleich ordentlich groovend abgeht mit "Concrete Jungle" die erste Singleauskopplung aus dem Album und Euch schon allen ein Begriff hier auf DAWN Radio. Ein fettes WAH WAH das sich durch den Song zieht und die Gitarrenarbeit, ganz Zaack´s Markenzeichen gleich wieder aufpflanzt. Raus aus dem Urwald ab in die Kirche. Keine Panik hier wird nicht gebetet, jedenfalls nicht in der Form wie es sich Christen vorstellen. Der "Black Mass Reverend" krallt sich in die Ohren mit urtümlichen Sound und tritt dann den Rückzug an, um "Blacked Out World" Platz zu machen. Die gesammte CD bringt einen geilen groovenden Hard Rock Sound rüber der seines gleichen in diesen Tagen des Jahres 2006 sucht. Massive Gitarrengrooves und Gesangsparts die von Hard Rockin bis Balladesk reichen. Hier eine Auswahl an Favoriten zu treffen bei den Titeln ist eine Höllenschwere Arbeit, denn .. JEDER TITEL hat ein Flair das man lieben muss. Thx for the music Zaack.

Hier die Webseite der Band: Black Label Society
Hier die Webseite des Labels: Roadrunner Records


Verlosung:

Frage 1: Wie heißt die DVD von Black Label Society ?
Antwort: Doom Troopin

Frage 2: Wie heißt das neue Album und wann kam es heraus ?
Antwort: Shot to Hell / 12.09.2006

Frage 3: Black Label Society zeigt sich als Bastard-Nachwuchs von wem ?
Antwort: Black Sabbath


Jeweils eine Singleauskopplung "Concrete Jungle" von Black Label Society haben gewonnen:
Alassea Ancalimon, XxVanxxHelsingxX, Rauchspringer

Herzlichen Glückwunsch !!



Láme Immortelle - Auf Deinen Schwingen sowie Nur Du (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Gothic
25.08./22.09.2006
King.ink
20.09.2006
DAWN DJ Torture

Kritik: Wir haben es hier mit einer, meiner Meinung nach, mittelklasse Mainstream CD mittlerer Qualität zu tun. Im Vergleich zu den vorherigen Epen und Werken von Láme Immortelle jedoch ein eher mäsig bis schlechtes Album.

Ganze 2 Titel bekommen hier das Prädikat Hörenswert:
a) "Du siehst mich nicht" - ein kraftvoll rockiges Stück mit gutem Sound.
b) "Runaway" - eine Ballade mit guter Soundstruktur - nicht zu poppig  - kommt es eher rockig rüber   und überzeugt durch Ausdrucksstärke.
Alle andren Titel sind sehr kommerziell poppig und erinnern eher an Rosenstolz - dann an Láme Immortelle.

Fazit: Die alten Alben waren durch die Bank weg einfach besser.



Amon Amarth - With Oden On Our Side (Promo Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
25.09.2006
Metal Blade Records
22.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: AMON AMARTH - With Oden On Our Pride ist die neueste Attacke der Nordmänner um Johan Hegg. Der Moshpropeller bekommt neue Nackenbrecherische Munition und lässt keinen Zweifel an der Qualität des neuen Machwerkes von Amon Amarth. Auf der letzten Pressekonferenz im August zu Wacken wurde Jon gefragt: Was haben wir auf der neuen CD zu erwarten? Blood, Dttel and Death! Das war seine Antwort! Und ... Das wurde auch eingehalten. Beim ersten hören der Singleauskopplung hier geht die Post ab. Johan brilliert wieder mit seinen Growlartigen Gesang, der einen immer noch verstehen lässt was er singt. Treibende Drums und ein Riffgewitter der Sonderklasse geht auf den Hörer nieder wie das Schwert der Nordmänner im Angriff. Wer bis Dato noch kein Fan von Amon Amarth war der wird es sicherlich hier in Windeseile werden. Dieses Langboot tobt durch sämtliche Stürme und Gefechte und kommt aus jeder Attacke stärker hervor.



Exterminator - Mirror Images
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal
03.2000
Skydra Management
22.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Exterminator aus Belgien erfreuen uns mit ihrem Werk MIRROR IMAGES.

Auf den ersten Blick präsentiert der Silberling sich mit einem in Blutrot gehaltenen Cover das einen Spiegel (Mirror) zeigt, und eine anscheind weibliche Gestalt die davor sitzt in aufreizend wenig Kleidung und ein paar sehr hohen Lederstiefel. Dei Gestalt scheint aus einem blutroten Etwas zu bestehen und betrachtet sich im Spiegel wo sie als Mensch erscheint. Tja, man fragt sich wer hier wen zeigt oder betrachtet! Welche Seite des Spiegels ist die Reale? Aber genug der Spekulationen.

Was keinerlei Anlass zu irgend welchen Spekulationen gibt, ist der Inhalt der CD. Traditioneller Deathmetal mit melodischen Einflüssen ohne nerviges Gegrowle das keiner versteht. Textlich ist die Scheibe an dem orientiert was den Metal früher ausmachte. Kritik an der Gesellschaft (Circle Of Violence) zum einen, Abwehrhaltung gegen sinnlosen Hass (MIRROR IMAGES) und das einfliessen lassen eigener schmerzlicher Erfahrungen (Bitter End). Hier geht ein erdiger Metal Sound und standfestes Riffing ohne Schnörkel durch das Gehör des Metalheads und lässt einen einfach nur von Track zu Track bangen und mitrocken ein. Der Sound der MIRROR IMAGES wirkt nie überladen, kommt pur herüber und verschafft einem das was man eine gute Zeit nennt. Nur eines sollten die Jungs lassen! Wenn schon Bachs Toccata, dann mit Feuer und nicht mit Schlaftabletten ~gg~



Blackshine - Lifeblood
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Goth Rock /Power Goth
29.09.2006
Dockyard1
22.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Mehr als nur ein paar Tropfen Herzblut sind in "Blackshines" jüngsten Tonträger "Lifeblood" geflossen. Die Schweden präsentieren 9 Killertracks: geschaffen für den designierten Headbanger, tiefschürfend, erdig rockend und mit der für "Blackshine" markanten Portion Melancholie versehen.

Man könnte glatt meinen, die Band wollte den perfekten Soundtrack für den Herbst erschaffen, denn wenn die Melancholie so dick wird wie der Morgennebel, fegen die Gitarren sie wie ein Herbststurm davon und Anders Strohkirks charakteristischen stimme verbreitet das dunkle Gefühl des dahinschwindenden Sommers.

Ob nun als Goth'n Roll oder Power Goth bezeichnet, fusionieren "Blackshine" wie schon auf den Vorgängeralben "Our" Pain Is Your Pleasure" und "Soulless & Proud" ausgefeiten Metalriffs mit einer ordentlichen Portion Melancholie und eingängigen Melodien, düster und tödlich gut werden sie alle in ihren Bann ziehen !



The Awakening - Razor Burn
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Goth Rock / Metal
22.09.2006
True Music
22.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Den Gothic Rockern "The Awakening" dürften alleine aufgrund ihrer Herkunft aus Südafrika schon ein kleiner Exotenbonus sicher sein, allerdings kann die Formation um den kreativen Kopf, Sänger und Produzenten Ashton Nyte definitiv auch musikalischer Hinsicht punkten, hat man sich doch im Laufe der mittlerweile acht veröffentlichten Studioalben sowie einer Best Of Compilation basierend auf traditionellem Gothic Rock eine eigene Soundcharakteristik entwickelt. Die Band nutzte das Jahr 2005 zu einer kleinen kreativen Pause um neue Kräfte zu tanken, und diese Frische macht sich auf den neuen Material auch bemerkbar, klingen die neuen Songs doch düster und sehr kraftvoll. "The Awakening verknüpfen moderne elektronische Elemente mit moderner Gitarrebarkeit und klingt härter und agressiver als zuletzt. "Razor Burn" ist innovativ und für alle Geschöpfe der dunklen Szene ein absolutes MUSS!



Dead Man In Reno - Something So Cliche
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Hardcore
05.09.2006
SureShotWorx
23.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Was mir hier auf den Tisch geflattert ist von Sure Shot Worx ist eigentlich garnicht meine Richtung, aber man soll offen bleiben für alles in Sachen Metal. Und ich muss sagen das Teilchen ist echt gelungen, selbst für meine melodisch geschädigten Ohren.

Dead Man In Reno - Ebenfalls der Titel ihres Debüt´s aber keinesfalls Tod.Was hier kommt ist ein erfrischend abstracktes Soundgerüst das einem ab dem ersten Ton um die Ohren fliegt. Wer jetzt hier Referenzbands zu lesen hofft, den muss ich enttäuschen. die Fünf von Dead Man In Reno haben es geschafft Soundsprünge und Melodic im kleinen Mass zu vereinbaren. Der Gesang geht straight ins Ohr ohne es zu zerfetzen und die Instrumentierung treibt einen geradezu in die Bewegung, wie immer sie ausfallen mag. Treibende Gitarren-arbeit und ein geiles Drumming lassen aufhorchen und alles in ein genial abstraktes musikalisches Konglomerat zusammen fliessen. Definitiv hörbar und nicht das übliche nervige Gehörzerfetzen.



Sargon - Transcriptions
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Melodic Death Metal
2005
Big Bang Music
23.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Spanien hat mehr zu bieten als nur Sonne Strand und Matadores! Hier kommt SARGON mit ihrem neuesten Werk TRANSCRIPTIONS, einer Reise durch Zeit und Raum in bester Manier!

Begeben wir uns ins alte Akkadien und lauschen den Tönen des Königs Sargon. Die CD Beginnt mit einem melodischen Arangement aus verschiedenen nicht elektrisch verzerrten Instrumenten und einem einschmeichelnden Frauengesangspart. Die Instrumente steigern sich langsam um dann von wuchtigem Gitarrensound abgelöst zu werden. Eine geniale Einleitung. Ein Tip vorweg, wenn ihr die CD erworben habt schneidet die Pause zwischen Track 1 (Inscription) und Track 2 (Perfect) raus, dann kommt die Sache noch genialer.

Der Silberling präsentiert sich in einer schlichten weissen Aufmachung die auf dem Cover einen Schreibtisch zeigt auf dem ein Blatt Papier zu sehen ist, auf dem Blatt ein paar Keilschrift Zeichen aus Akkadien auch Sumer genannt. Metal in melodischer Perfektion mit Hang zur Geschichte des alten Akkadier Königs Sargon. Die CD ist Abwechslungsreich in ihrer Komposition gehalten und lässt uns das eine ums andere Mal im Wüstensand daher reisen ohne sich musikalisch der Ödnis anzupassen. Sargon haben eine Reise nach Sumer vertont und brilliant herüber gebracht für die Leute die Fantasie haben. Die anderen können sich an dem eleganten Riffing der Gitarren und dem straighten Schlagzeug auslassen. Der Gesang gleitet zeitweise in die sogenannte Katratenecke, was aber nur ab und an geschieht. Es wirkt ein wenig störend, wird aber durch die normalen Gesangsparts jederzeit wieder wett gemacht. Wer sich für Sargon interessiert sollte sich hier die Bandseite zu Gemüte führen: www.sargon-metal.com

In diesem Sinne: Ay caramba und Buenas Diaz bis zum Vorstellungstermin! Olé!



Amesoeurs - Ruines Humaines
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Cold Rock / Depressive Black Metal
29.09.2006
Nothern Silence Productions
25.09.2006
DAWN DJ Enigma

Kritik: Im laufe des Sommers 2004 wurden Ameoeurs mit dem Ziel musikalische Emotionen voller Kälte, Trostlosigkeit & Melancholie in Frankreich von Neige (Mitglied bei Alcest) und Audrey Sylvain sowie Fursy Teysseir gegründet. Fursy entschloss sich nach einigen Wochen sein Studium wieder aufzunehmen und die Band machte als Duo weiter.

Schon das komplett in schwarzweiss gehaltene Cover der EP „Ruines Humaines“ auf dem hektische Menschen auf einer Treppe in irgendeiner Großstadt zu sehen sind deuten an, das es hier nicht um die typisch bekannte französische Lebensart a la Baguette, Janette oh la la la... geht!

Der erste der 3 Songs „Bonheur Ampute“ beginnt mit sägenden Gitarren, gefolgt von einem blasphemischen Schrei. Das Tempo zieht etwas an und der Gesang, der eigentlich eher ein keifendes Schreien ist, setzt ein. Diese Mischung ergibt eine recht drückende, beklemmende Grundstimmung, deutliche Leadparts stechen hervor um von dumpfen Rhythmusgitarren abgelöst zu werden. Eine fast schon verträumte Melodie stellt das Intro des Titelsongs dar, aber auch dieser Song wartet mit dann mit rauen Gitarren auf. Man erkennt eine deutliche Grundmelodie, die aber nicht so deutliche hervorsticht wie beim ersten Song. Die Kreischvocals klingen bedrohlicher und etwas hasserfüllter, als Abschluss werden dann noch Samples eingebaut die sich ein wenig wie Hammerschläge anhören – eine Anspielung auf die graue Eintönigkeit des Industriezeitalters. Der letzte Song „ Faiblesse Des Sens“ besticht durch eine tolle eingängige Melodie und Female Vocals! Passagenweise stößt die Sängerin fast qualvoll den Songtext aus, um dann wieder fast eintönig wieder eine weitere Passage einfach wie teilnahmslos runter zu singen. Diese Art des Gesangs verstärkt bei dem Song noch zusätzliche eine Gleichgültigkeit und Trostlosigkeit, die eine völlige Eigenständigkeit entwickelt.

Die Produktion an sich ist klar aber dennoch roh, was den Kompositionen besser zu Gesicht steht als eine Hochglanzproduktion eines renommierten Studios. Aufgenommen hat das Album Sänger Neige in Eigenregie im April / Juni 2005. Nach einigen Hördurchgängen stellt sich ein völlig Eigenständiges Klangbild ein, was es so noch kaum gibt, da stören die französischen Text nicht im geringsten.

Fazit: Ruines Humaines – Freezing Cold & Dark Emotions Inspired By Todays Civilization.
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster



Specialsendung incl. Verlosung am 27.09.2006 durch DAWN DJ Enigma


Specialsendung über Majesty, Katharsis sowie Ivory Night
Es wurde jeweils 1 T-Shirt der Band verlost

Folgende Fragen wurden gestellt:

Majesty
Frage: Wann und von wem wurde Majesty gegründet ?
Antwort: MAJESTY 1997 von Tarek „MS“ Maghary und Udo Keppner
Gewonnen hat das T-Shirt: Rauchspringer

Katharsis
Frage: Nennt die drei Songs auf der Promoscheibe ?
Antwort: 1. Never to Return - 2. Inner Demons - 3. Everything's gone
Gewonnen hat das T-Shirt: Romano Valdecia

Ivory Night
Frage: Wann ist deren nächste GIG ?
Antwort: Samstag, 07. Oktober 2006 auf dem UNITED METALHEADS FESTIVAL
Gewonnen hat das T-Shirt: Rauchspringer

Herzlichen Glückwunsch !!



Deathbound - To Cure The Sane With Insanity
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Death Metal / Grindcore
20.10.2006
True Music
28.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Death Metal mit einem Kick Grindcore, der einem den Schädel von der ersten Note an wegreisst. Deathbound schaffen es bravurös nicht in den Hardcore abzurutschen mit ihrem Re-release, sondern straight ihr Ding durchzuziehen. Kompromisslos, hart und Dynamisch geht es hier zur Sache. Was soll man über Instrumentierung labern? Hört es Euch an! Es wird Euch die Füße wegreissen und die Boxen zerlegen!



Shade Empire - Intoxicate O.S.
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Dark / Black Metal
20.10.2006
True Music
28.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Da hat Dynamic Arts wieder einen dicken Fisch an der Angel. SHADE EMPIRE rauschen hier gerade durch meine Boxen mit ihrem neuesten Werk INTOXICATE O.S. Das was die Jungs aus Kuopio in Finnland abziehen, ist ein wahrer Sturm an Abwechslung, Ideenreichtum einer genial gelungenen Mixtur aus Death und Thrash Metal gewürzt mit einer Prise schwermütiger Gothic Elementen. Der erste Track "Sidwrist Ecstasy" lässt aufhorchen und ab Track 2 "Bloodstar" hab ich schon verloren. Der Kopf geht von leichtem wippen ins bangen über das es kracht und das setzt sich in einem fort. Raffinierte Sound Arangements wechseln sich ab mit einem Nackenmuskelzerfetzendem Stakkato, dann wieder einbremsen um die Rübe nicht ganz von den Schultern zu verlieren. Aber alles ohne das musikalische Gesamtbild zu verzerren oder seinen Weg zu verlieren. Wäre SHADE EMPIRE die einzige Band aus Finnland, würde ich den Jungs huldigen und gierig auf das nächste Album warten. Ganz klar, SHADE EMPIRE haben mit INTOXICATE O.S. ein erstklassiges Sahnestück Ihres Metal Genres abgeliefert.



Nae´blis - Death Of Mankind & Dominion - A Dream (Split CD)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Suicidal Northern Black Metal
29.09.2006
Nothern Silence Productions
29.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Bei Nae`blis handelt es sich um ein 1-Mann Projekt des Schweden Magnus Wohlfahrt, dieser widmet sich dem Black Metal der Sorte depressiv, menschenfeindlich und misanthropisch.

Auch das Cover der Death Of Mankind Scheibe die als Tape schon einmal veröffentlicht wurde ist nicht gerade einladend – eine nächtliche Bombenexplosion mit dem Bandlogo ist dort zu sehen.

Musikalisch gibt es recht schnellen kalten Black Metal zu hören, mit einem dermaßen verachtend, krächzend/drohendem Gesang, der einem doch ein leicht komisches Gefühl vermittelt. Doch nicht alleine diese Kälte findet man in den Songs, die mit „Death Of Mankind 1, 2 & 3 betitelt sind, sondern auch einige Samples, Synthis und auch recht melodischen Leadgitarren finden sich darauf. Diese verpassen den Komposition zum einen einmal ein Erhabenen, dann eine melancholischen Einschlag – so entsteht eine ganz eigene musikalische Atmosphäre, die den Hörer immer wieder neu erstaunt.

Der Bonustrack „Lost And Forgotten“ der extra für die Neuauflage mit auf die Scheibe kam besitzt die gleichen Merkmale wie die der „Death Of Mankind“-Saga, er ist jedoch rauher und nicht ganz so in schnellen Gefilden angesiedelt.

Konnte man bei Nae´blis noch einen Musiker nennen, so wird es bei Dominion schwer überhaupt an irgendwelche Infos zu kommen. Begrüßt wird man mit dem Satz: Past, present and future of Dominion remain obscure, no information, no contacts. Nun könnte man Vermutungen anstellen, ob die Musiker zum einen einfach nur “Evil” sein wollen oder zum anderen einfach noch vertragliche Verpflichtungen haben, aber Beschränken wir uns auf das „A Dream“ Album welches als Split zusammen mit auf der „Death Of Mankind“ Scheibe auf CD gepresst wurde. Das Cover jedenfalls wirkt recht düster! Der Betrachter erkennt einen Wald in der Dämmerung im Vordergrund groß das Bandlogo und darunter der Titel.

Musikalisch harmonieren Dominions Kompositionen nicht wirklich mit dem „Schwarzen Metall“ von Nae´blis, die 4 Songs sind komplexer arrangiert, es herrscht Weltuntergangsstimmung. Die Gitarren scheppern, alles wirkt sehr primitive, aber es entsteht dennoch eine außergewöhnlich düstere und trostlose Atmosphäre, die leicht gequälten und blasphemischen Vocals zertreten dann das letzte bisschen an aufkommender Hoffung und führen der Menschheit wieder klar ihre Gebrechlichkeit vor Augen. Das Untergangskommando wird durch ausgewogene Arrangements voller gegensätzlicher Andeutungen und Emotionen erst richtig tiefgründig – macht euch bereit für den Weltuntergang!

Fazit: 2 Musical Expressions Of Anti-Human Feelings-Depression, Misantrophy & Suicide!
Reviewer: Mystis77 / Musikmaster



Cradle Of Filth - Dirge Inferno / Dirge Inferno (2 Track Promo-Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Black Metal
13.10.2006
Roadrunner Records
29.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Da drehts einem echt das Ohr zusammen. Was ist DAS? Na gut, bevor das große Rätselraten losgeht bei Euch, folgendes. Mir flatterte von ROADRUNNER Record die erste Auskopplung aus dem im Oktober erscheinenden CRADLE OF FILTH Album THORNOGRAPHY auf den Tisch. Da die Jungs eh zu meinen Lieblingen gehören und auch zu manchem bei Euch, bin ich wie jeder Fan, mit Highspeed von der Post nach Hause gezischt. Den Silberling in den CD Schacht gedrückt und auf play gelatscht mit dem Finger, Boxen auf volles Rohr.

Und dann... knallt es mir Heaven 17 in die Mütze mit ein bissel Kreischgesang von Dani und einer weiteren Trällerelse die keine Sau auf anhieb erkennt. Na Mahlzeit. Wie sagten einige aus dem Black Metal Fan Area? Cradle Of Filth is Popmucke! Bei dem Titel geb ich ihnen Recht. Was ist denn da los? Aber egal, hoffend auf Erlösung von diesem Coversong der 80er Ära warte ich brav auf das DIRGE INFERNO, Track 2 auf dem Silberling, und .......?

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH OOOOOOOOOOOOH Endlich unter dem hämmernden Schlagwerk von Adrian Erlandson, den einsetzenden Flitzefingern von Paul Allender, James Mcilroy, Dave Pybus seinen Bass, ganz zu Schweigen von Dani´s wie immer Imposanter Stimme geht es einem gleich um Galaxien besser und ich vergesse den Coverunglückssong von vorhin. Wenn das DIRGE INFERNO schon so reinhaut, wird mich THORNOGRAPHY glatt umbringen!



Trivium - Detonation (Single)
Grenre:
VÖ-Datum:
Label:
Vorstellung am:
durch:
Thrash Metal
06.10.2006
Roadrunner Records
30.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Am 10.09.2006 wurde bereits die Single "Anthem (We are the Fire) bei DAWN Radio vorgestellt. Um noch mehr Begeisterung zu hinterlassen und den Kauf des Albums "The Crusade" leichter zu machen, wird eine weitere Singleauskopplung "Detonation" vorgestellt.



Spiritual - Pulse
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Goth Metal
29.09.2006
True Music
30.09.2006
DAWN DJ Poison

Kritik: Auf reichlich ungewöhnlichen Pfaden wandelt Darkseed Frontmann Stefan Hertrich mit seinem Projekt SpiRitual, die acht episch angehauchten Songs des Spiritual Erstlings "Pulse" vereinen ethnische Klänge mit harten Metalriffs zu einem wahrhaft außergewöhnlichen Klangerlebnis, das den Hörer fasziniert in seinen Bann zieht. Zwei scheinbar unvereinbare Welten finden auf diesem Langspieler ohne irgendwelche Berühungsängste zueinander: die einen warmen Klang erzeugenden ethnischen Instrumente sowie weibliche Vocalparts einerseits, zum anderen brutale Vocals und harte, tiefer gestimmte Gitarren. "Pulse" ist ein einzigartiges Album, das den Hörer durch und durch emotional berührt und auch mit aussagekräftigen Texten glänzt. Stefan Hertrich hat mit diesen Kompositionen der Musik eine neue Dimension zugefügt und ihr eine dunkle, von Dynamik geprägte Stimmung verpasst, die direkt unter die Haut geht. Der Gegensatz von modernen, elektronischen und elektrischen Klängen sowie traditionellen Instrumentierung verschmilzt zu einem vollkommen einmaligen Sound, in den man eintauchen und die reale Welt vergessen kann. Ich kann Jedem den Kauf dieses Silberlings nur empfehlen.



Messenger - Under The Sign
Grenre:
VÖ-Datum:
WErwerb:
Vorstellung am:
durch:
Power Metal
11.09.2006
von der Band persönlich
30.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Love It Or Hate It! Hier kommt aus dem Saarland MESSENGER auf den Tisch des Hauses DAWN Radio. Einmal mehr hat eine Power Metal Band ihren Weg in die Hallen der DAWN Cathedral gefunden die man nicht missen möchte.  Eigentlich kam das neueste Werk "UNDER THE SIGN" als Bandbewerbung für das Force Of Metal in unseren Briefkasten, bzw. des Veranstalters. Jedenfalls hätten die Jungs gut dort hinein gepasst.

Das Coverdesign glänzt durch ein düsteres Design. Auf dem Frontcover wird einem mit Thor´s Hammer zugewunken der von einem verdammt breiten Krieger in Rüstung. Die Rückseite bietet Einblicke in eine Pyramide die flammend hervor sticht und aufzählt was einen erwartet.

Der Opener "Firegate" geht gut ins Ohr und macht richtig Neugierig auf die folgenden 10 Tracks des Werkes. Messenger starten mit einem melodischen Einstieg bei "Under The Sign" und ziehen leicht das Tempo an, und die Stimme von Frontmann Sigi Schüßler kommt super zum tragen. Im weiteren Verlauf der CD "UNDER THE SIGN" von MESSENGER gibt es eine gelungene Mischung aus Power und True Metal zu hören. Intelligentes und melodien-reiches Gitarrenspiel, gekonnte Gesangspassagen, auch im hohen Bereich, ohne zum Kastratengejaule zu mutieren und ein perfektes Drumming. Da sage noch einer der deutsche Metal hätte nichts zu bieten. Abschließend kann man nur sagen: MESSENGER haben einen verdammt guten Job hingelegt mit UNDER THE SIGN! BUY IT OR BE A WHIMP!



KILLJOY - Enemigo
Grenre:
VÖ-Datum:
Promotion:
Vorstellung am:
durch:
Heavy Metal
21.08.2006
Crazy Life Music
30.09.2006
DAWN DJ Grendel

Kritik: Das was früher als Thrash Metal Band gestartet ist, hat sich nun gewandelt zu einer energiegeladenen Heavy Metal Band genannt KILLJOY! Killjoy aus Polen spielt einen kompromisslosen und klaren Heavy Metal Sound. Keine billigen Tricks um das ganze aufzupuschen. Gerade das macht den Silberling ENEMIGO aus der KILLJOY Schmiede so erfrischend, in einem musikalischen Bereich der fast nur durch Death Metal und Grindcore Bands beherrscht wird. Polen hat mehr zu bieten als Vader und Behemoth. Hier kommt KILLJOY! Riffingparts im Midtempo Bereich und straightes Drumming verbunden mit der ambitionierten Stimme von Bujo. HEAVY METAL PUR. Erlebt einfach den Metal, erlebt KILLJOY!